Herma kauft weitere HP Indigo 6900 Digitaldruckmaschine

Veröffentlicht am: 17.11.2020

Die Herma GmbH setzt weiter auf Wachstum und ergänzt ihren Maschinenpark um eine weitere HP Indigo 6900 Digital Press. Damit erweitert man Kapazitäten für die Produktion industrieller Etiketten.

Das Unternehmen mit Sitz in Filderstadt ist spezialisiert auf die Produktion von Etiketten, Etikettiermaschinen und Haftmaterial. Am deutschen Hauptsitz und in sechs Niederlassungen (fünf in Europa und eine in den USA) sind rund 1.100 Mitarbeiter beschäftigt. Als erstes deutsches Unternehmen fertigte es ab 1951 selbstklebende Etiketten und schuf mit den Klebeetiketten zur Preisauszeichnung eine wichtige Voraussetzung für die Selbstbedienung im Einzelhandel.
Heute bietet man für diverse Branchen ein breites Sortiment an Etikettenlösungen. Dazu zählen die Logistik- und Transportbranche, Handel und Konsumgüter, die chemische und pharmazeutische Industrie, der Bereich Automotive und Elektronik aber auch Lebensmittel und Getränke. Die neue, nunmehr vierte HP Indigo 6900 kommt für den Ein- und Mehrfarbendruck mit hoher Farb- und Sortenvielfalt wie auch bei Produktkennzeichnungs- und Produktausstattungsetiketten zum Einsatz. Für Etiketten, die mit fortlaufender Nummerierung oder Seriennummern ausgestattet sind und die einer datenbankgestützten Verwaltung bedürfen, ist der Digitaldruck bekanntermaßen prädestiniert.
Neben der Substratvielfalt überzeugte der darstellbare Farbraum der HP Indigo 6900. Ein Spektralfotometer mit neuer patentierter Software erleichtert die Anpassung von Sonderfarben sowie die schnelle automatisierte Korrektur im Fortdruck. Durch das Farbmanagement wird auch ein auflagenbedingter Wechsel von konventionellem zu digitalem Druck und umgekehrt erleichtert. Zudem sorgt der dünne Farbauftrag für ein einheitliches Erscheinungsbild im Zusammenspiel von Farbe und Substrat. „Auch bei industriellen Etiketten sind die Anforderungen an die Druckqualität extrem hoch“, so Martin Rock, Leiter Arbeitsvorbereitung bei Herma. „Darüber hinaus spielt die Automatisierung von Aufträgen eine große Rolle. Das setzt voraus, dass die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse von einer Maschine zur anderen gewährleistet und Flexibilität bei der Verteilung von Aufträgen zwischen unterschiedlichen Maschinen möglich sein muss. Wir haben mit der HP Indigo 6900 Digital Press bereits in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht und bauen unsere Flotte nun aus.“ Das Unternehmen setzt auf das HP Production Pro für Labels & Packaging – ein leistungsfähiges, skalierbares und Cloud-gestütztes digitales Frontend (DFE). „Das HP Digital Frontend ist so konzipiert, dass mehrere Druckmaschinen miteinander vernetzt werden können“, erklärt Rock. „Damit können alle Maschinen von einem zentralen Punkt aus angesteuert werden.“

Kommentar

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