Achema 2018: Late-Stage-Customizing bei Pharma-Etiketten

Veröffentlicht am: 17.05.2018

Wie man Pharmaetiketten für Vials kostenoptimiert Late-Stage komplett bedruckt, mit variablen und serialisierten Daten versieht – und zwar in brillanter, abriebfester Qualität – stellt Atlantic Zeiser vor. Mit dem digitalen Highspeed-Drucksystem Digline Label können Pharmaunternehmen und Verpackungsdienstleister alt hergebrachte Technologien wie den relativ langsamen Thermotransferdruck oder den aufwändigen druckklischee-basierten Flexodruck ablösen.

Klassisch wird die Anlage in der Nearline-Ausführung empfohlen, die jedoch im Bedarfsfall auch als Offline-Lösung (Rolle zu Rolle) genutzt werden kann. Die Maschinen sind als sogenannte Whitelines konzipiert, das heißt, die völlig blanken Etiketten werden mit dem Artwork, das als PDF hochgeladen wird, und den variablen Daten in einem Arbeitsschritt bedruckt. Anschließend wird der gesamte Druck mit einer Zeilenkamera überprüft. Wird ein fehlerhaftes Etikett entdeckt, wird dieses „on the fly“ mit einem weiteren Drucksystem entwertet. Die Entwertung selbst wird nochmals gegengeprüft. Entwertete Etiketten werden später im Etikettierer ausgeschleust. Herzstück der Digline Label ist in jedem Fall der berührungslose Omega DoD UV-Inkjet-Drucker. Er garantiert auch bei hohen Geschwindigkeiten von bis zu 60 Meter pro Minute ein sehr gutes Druckbild. Außerdem ist der Druck gegen Abrieb, Licht sowie alkoholbasierte Lösemittel beständig.„Druckjobs können aufgrund der volldigitalen Drucktechnologie schnell geladen und gestartet werden, ohne mechanisch etwas umrüsten zu müssen. Das kann pro Druckjob mitunter 60 Minuten sparen. Und die laufenden Verbrauchskosten sind gut 30 Prozent niedriger als beim Thermotransferdruck“, so Frank Sablinski, Director Sales Pharma & Packaging Solutions bei Atlantic Zeiser.

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Kommentar

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Liebhaber von Weber & Co samt gegrillten fleischlichen Ergebnissen werden die folgenden Zeilen wohl stirnrunzelnd betrachten, und dennoch sollen sie zum Nachdenken anregen. Denn im Fachblatt Science wurden kürzlich die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die teilweise Bekanntes bestätigt, aber auch zu neuen, teils überraschenden Erkenntnissen kommt.