Ehemalige Husky-Mitarbeiter schaffen neue Arbeitsplätze

Veröffentlicht am: 23.03.2020

Mit Ende 2019 schloss der Spritzgussformenproduzent Husky sein Werk in Waidhofen an der Thaya. 250 Arbeitsplätze gingen in der Region verloren. Nun gibt es ausnehmend positive Nachrichten für viele ehemalige Husky-Mitarbeiter. „Ein Team von vier ehemaligen Husky-KTW Managern hat mit der VTW GmbH ein Unternehmen gegründet, das in einem neuen Werk in Waidhofen an der Thaya die Kompetenz von Husky im Bereich der Spritzgussformenproduktion und die Wertschöpfung im Waldviertel bewahren möchte“, freut sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. In einem ersten Schritt entstehen 30 neue Arbeitsplätze. Laut Plänen der neuen Firma sollen bis zu 100 Mitarbeiter – vor allem aus der gekündigten Husky-KTW-Belegschaft – hier neue Arbeitsplätze finden. „Als Land Niederösterreich ist es uns ein großes Anliegen diese junge Firma bei ihren ambitionierten Plänen zu unterstützen. Daher haben wir in der heutigen Sitzung der niederösterreichischen Landesregierung ein umfassendes Förderpaket für das Unternehmen beschlossen“, so Mikl-Leitner.
Dieses Paket besteht aus einer Beteiligung der NÖ Bürgschaften und Beteiligungen GmbH (NÖBEG) und einer Wirtschaftsförderung vom Land Niederösterreich. „Mit einer stillen Beteiligung in der Höhe von 1,5 Millionen Euro garantiert die NÖBEG, dass dieses neue Unternehmens auf einem wirtschaftlich soliden Fundament aufbauen kann“, betont Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger. Neben dem Land Niederösterreich und der NÖBEG sollen auch ein Investor sowie Bundesförderungen wesentlich dazu beitragen, dass in Waidhofen an der Thaya wieder Spritzgussformen produziert und von hier aus internationale Märkte erobert werden.

Foto (v.l.n.r.): Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Christian Weber und Christian Rada vom Management VTW GmbH und Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger. © NLK Burchhart

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Kommentar

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