Die Kreativen von morgen

Veröffentlicht am: 15.09.2014

Zehn Teilnehmer, drei Juroren und gleich zwei Gewinnerinnen, das waren die Zutaten des Designwettbewerbs, welcher von Ulikett ins Leben gerufen und unter den Studierenden der Universität für angewandte Kunst Wien entschieden wurde. Aus den Teilnehmern der Studiengänge für Grafik und Werbung sowie für Grafik Design, gingen zwei Gewinnerinnen hervor. Die prämierten Verpackungsdesigns von Katharina Herzog und Noémi Ördög überzeugten die Jury.

Im Juli hatte das Unternehmen in Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst Wien, den Wettbewerb ausgeschrieben. „Unsere Studierenden waren aufgerufen, eine Verpackung für Sportgummi zu entwerfen, welche repräsentativ als Give-away der Firma Ulikett in Produktion gehen sollte“, erklärt David Gepperth, Dozent für Druckvorstufe im Pflichtfach „Technische Grundlagen“.„Unsere Überlegung war es, ein Produkt zu schaffen, welches die Kniffe und Raffinessen des modernen Produktdesigns und der vielfachen Möglichkeiten der Druckproduktion von Ulikett zur Geltung bringt. Wir haben uns nicht zufällig an die Universität für angewandte Kunst Wien gewandt. Schließlich werden dort die kreativen Köpfe der Zukunft ausgebildet“, so Oliver Rammerstorfer, Geschäftsführer von Ulikett, über den Hintergrund der Ausschreibung.
Überraschenderweise haben gleich zwei Teilnehmer gewonnen. Die Jury, bestehend aus Dominik Mindl, Vorstand der CTI Holding AG, Oliver Rammerstorfer, Geschäftsführer von Ulikett, und Harald Eckert, Herausgeber des Fachmagazins Kompack, vergab kurzerhand gleich zweimal die Siegerprämie von 500 Euro. „Der Entwurf von Katharina Herzog überzeugte uns aufgrund des besonders gelungenen Kreativdesigns, der von Noémi Ördög aufgrund einer Verpackungsinnovation“, erklärte Rammerstorfer. Die beiden Gewinnerinnen zeigten sich hocherfreut: „Wir wollten mit unseren Entwürfen zeigen, was wir können. Immerhin werden viele von uns später in Werbeagenturen tätig sein und da geht es u.a. genau darum, das Beste eines Produkts von Innen nach Außen auf die Verpackung zu holen.“
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Kommentar

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