Constantia Flexibles eröffnet Kompetenzzentrum

Veröffentlicht am: 04.11.2015

Constantia Flexibles hat ein neues Kompetenzzentrum für die Forschung und Entwicklung (F&E) von Polymerfolien und Folienlaminaten eröffnet. Durch Investitionen im Millionenbereich werden die Ausstattung sowie die Infrastruktur der bestehenden örtlichen F&E-Einrichtung erweitert.

Im Zentrum, das Teil der Constantia Hueck Folien in Weiden (Deutschland) ist, sind bis zu 15 Experten beschäftigt, die an etwa 100 Projekten pro Jahr arbeiten.
Der Fokus liegt dabei auf der Unterstützung der Produkt- und Vertriebsmanager bei der Analyse und Prüfung der Zusammensetzung neuer Folienprodukte, der Entwicklung neuer Folienrezepturen und der Entwicklung von Prototypen aus eigenen Innovationen. Damit können die Anforderungen langfristiger Entwicklungen, wie beispielsweise umweltgerechter Verpackungen mit höherer Recyclingquote, erfüllt werden. Ungefähr 50 Prozent des Konzernumsatzes wird mit Verpackungen aus Kunststofffolie für Lebensmittel, Getränke und Haushalts- und Körperpflegeprodukte erwirtschaftet. Die globale Nachfrage wird durch die Kontinente Asien sowie Afrika getrieben. Das Unternehmen erwartet, dass der Verkaufsanteil der folienbasierten Produkte zukünftig weiter ansteigen wird.
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Kommentar

Nicht weniger, sondern klüger

Dass die Verpackung weit besser ist als ihr Ruf, ist branchenintern kein Geheimnis. Doch auch bei den Verbrauchern setzt langsam ein Umdenken ein. Ihre Eigenschaften als Frischebewahrer werden durchaus geschätzt. Zeitgleich ist die Nachfrage nach umweltbewussten Alternativen hoch. Gefragt sind jetzt nicht weniger, sondern klügere Verpackungen.