W&H investiert mehrere Millionen

Veröffentlicht am: 04.04.2018

Maschinenbauer Windmöller & Hölscher hat im Jahr 2017 in allen drei Produktbereichen Extrusion, Druck und Verarbeitung seine Position im Segment der flexiblen Verpackungen weiter ausgebaut. Das Familienunternehmen schließt das Geschäftsjahr 2017 mit einem Umsatz von rund 835 Millionen Euro ab.
„Alle Produktbereiche ‒ Extrusion, Druck und Verarbeitung ‒ sowie der Bereich Service haben sich im vergangenen Jahr positiv entwickelt“, berichtet CEO Dr. Jürgen Vutz. Zur Unternehmensgruppe gehört neben der Marke W&H und zahlreichen weltweiten Vertriebsgesellschaften auch der Spezialist für Papierbeutelmaschinen Garant.
Ein Treiber für das anhaltende Wachstum seien die zahlreichen Innovationen, die unter der Leitidee Packaging 4.0 stehen. „Packaging 4.0 bedeutet für uns intelligente Anlagen, integrierte Prozesse und intuitive Bedienbarkeit. Wir nutzen neue, digitale Technologien, um den Produktionsprozess unserer Kunden effizienter und wirtschaftlicher zu gestalten – vom automatisierten, schnellen Auftragswechsel bis zur Überwachung und Steuerung per Smartphone“, so Vutz.
Für das Jahr 2018 plant das Unternehmen weiteres Wachstum. „Dieses Jahr steht ganz unter dem Stern der Vorbereitungen für unser 150-jähriges Firmenjubiläum im Jahr 2019“, so Vutz. Bis dahin investiert das Unternehmen am Hauptsitz in Lengerich mehrere Millionen Euro in den Ausbau des Technologiezentrums. „Bis 2019 entsteht an unserem Hauptsitz das weltweit größte Technologiezentrum für Maschinen zur Herstellung flexibler Verpackungen. Kunden erhalten hier zukünftig in modernstem Umfeld einen Überblick über die gesamte Prozesskette, alle Anlagentypen und die Produktions-Peripherie“, so Vutz.

« voriger   |   nächster » « zurück

Kommentar

Dem Plastiksackerl geht es an den Kragen

Am 5. Dezember 2018 hat das von der Bundesregierung angekündigte Totalverbot von Plastiksackerln ab 2020 den Ministerrat passiert. „Wir setzen damit einen Meilenstein im Umweltschutz“, so die zuständige Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger.