ARA zieht Halbjahresbilanz

Veröffentlicht am: 25.07.2014

Im ersten Halbjahr 2014 wurden Analysen der ARA zufolge von Jänner bis Juni 492.000 Tonnen an Verpackungen und Altpapier getrennt. Dies bedeutet einen leichten – wahrscheinlich konjunkturbedingten – Rückgang um 0,5 Prozent.

In ganz Österreich wurden 290.000 Tonnen Altpapier und Papierverpackungen gesammelt. Die leichte Reduktion von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erklärt sich durch ein geringeres Aufkommen von Druckerzeugnissen. Aufgrund des generellen Trends zu weniger Metallverpackungen bzw. die Umstellung auf leichtere Verpackungsmaterialien (wie z. B. Aluminium) war in diesem Bereich mit einem Rückgang der Sammelmenge zu rechnen. So wurden insgesamt 14.000 Tonnen Metallverpackungen gesammelt (-4,4 Prozent). Stabil blieben die Ergebnisse bei Leichtverpackungen, davon trennten österreichische Haushalte im ersten Halbjahr 73.000 Tonnen. Auch Glas wird nach wie vor fleißig gesammelt, mit 115.000 Tonnen konnte das hohe Niveau vom vergangenen Jahr gehalten werden.
Im internationalen Vergleich zählt Österreich zu den Spitzenreitern, was Abfalltrennung und -verwertung anbelangt. „Verpackungen stellen wertvolle Ressourcen dar. Je mehr davon gesammelt werden, desto besser für Wirtschaft, Konsumenten und Umwelt. Das Bewusstsein dahingehend zu schärfen, ist ein erklärtes Ziel der ARA. Deshalb müssen Konsumenten laufend über die umfassenden Vorteile des Recyclings informiert werden. Nur so bleibt die hohe Sammelmoral aufrecht“, so ARA Vorstand Christoph Scharff.
 

« voriger   |   nächster » « zurück

Kommentar

Grillsaison aus einem anderen Blickwinkel

Liebhaber von Weber & Co samt gegrillten fleischlichen Ergebnissen werden die folgenden Zeilen wohl stirnrunzelnd betrachten, und dennoch sollen sie zum Nachdenken anregen. Denn im Fachblatt Science wurden kürzlich die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die teilweise Bekanntes bestätigt, aber auch zu neuen, teils überraschenden Erkenntnissen kommt.