Greiner Packaging GmbH gründet Forschungskooperation mit JKU und Recendt

Veröffentlicht am: 23.09.2015

Im Rahmen des FFG Headquarter Programms wird die Greiner Packaging GmbH, gemeinsam mit dem Universitätsinstitut IPEC (JKU Linz) und dem Forschungszentrum Recendt Verfahren zur Herstellung von Barriere-Kunststoffverpackungen entwickeln und untersuchen.

Ziel des von Greiner Packaging initiierten Competence Headquarters ist die Weiterentwicklung wesentlicher kunststoffverarbeitender Technologien zur Herstellung von migrationsarmen mehrschichtigen Kunststoff-Barriere Verpackungen (multi barrier technology). Das Prinzip beruht auf der Erzielung einer Barrierewirkung durch die Kombination verschiedenartiger Materialien. Dafür investiert die Greiner Packaging GmbH in den nächsten Jahren über zwei Millionen Euro. Eines dieser Verfahren ist die innovative Kavoblow Technologie. Hierbei handelt es sich um ein von Greiner Packaging mitentwickeltes Spritzstreckblas-Verfahren, das eine wirtschaftliche Erzeugung von Kunststoffflaschen erlaubt. Eigens für das Projekt wurde am Standort Wartberg/Krems eine neue Pilotanlage installiert. Das IPEC (Institut für Polymer Extrusion und Compounding der JKU Linz) investiert im Zuge des Projekts in eine Coextrusions-Barriere-Folienanlage. Damit wird die Weiterentwicklung von Barrierefolienextrudern vorangetrieben. Recendt (Research Center for Non Destructive Testing) konzentriert sich mittels der Untersuchungstechnik OCT („optical coherence tomography“) auf die Entwicklung einer Barriereschichtdickenmessung. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglicht es, Anforderungen in den einzelnen Teilprojekten synergetisch zu lösen und parallel zu bearbeiten.
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Kommentar

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