Iggesund will Verzögerungen beseitigen

Veröffentlicht am: 07.11.2014

Wie die meisten Kartonhersteller haben Iggesund Paperboard und nicht zuletzt die Kunden unter stark schwankenden Lieferzeiten gelitten. „Bei einer Kapazitätsauslastung von beinahe 95 Prozent können Schwankungen in der Nachfrage schnell zu einem Problem werden“, erläutert Arvid Sundblad, Vice President Sales and Marketing bei Iggesund. Ein Logistikteam arbeitet seit mehreren Jahren daran, die Situation zu verbessern. Vor gut sechs Monaten wurde ein modernisiertes Supportsystem eingeführt.

 
„Die Umstellung der Systeme war so radikal, dass man sie mit einer Herz-Lungen-Transplantation könnte“, fügt Sundblad hinzu. „Die Neuorganisation hat für uns die Voraussetzungen geschaffen, um auf gleichbleibende Lieferzeiten hinarbeiten zu können, was jedoch noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.“ Die unterschiedlichen Lösungen, die im Rahmen des Lieferservices angeboten werden, reichen von der Lieferung über Nacht aus besonderen Kundenbeständen bis zu regulären Lieferungen ab Werk. Die weitere Entwicklung wird in den nächsten zwölf Monaten erfolgen.

Das Serviceangebot umfasst auch alles, was mit den Produkten Invercote und Incada verbunden ist, vom technischen Support in den lokalen Märkten bis zum Kartonfachwissen. „Einen Teil dieses Supports bieten wir bereits seit geraumer Zeit an, doch wir haben der Mehrheit unserer Kunden vielleicht nicht deutlich genug mitgeteilt, dass es diesen Service gibt“, so Sundblad. Weitere Elemente des Serviceangebots, das jetzt unter der Überschrift „Care by Iggesund“ eingeführt wird, sind die einfache Bestellung von Mustern und Inspirationsmaterial, die Bereitstellung von Produktsicherheitsinformationen und Zertifikaten sowie der Zugang zu den Analysediensten von Iggesunds akkreditiertem Labor für chemische und sensorische Analysen. Die umfangreiche Umweltdokumentation ist ebenfalls Teil des Services.

« voriger   |   nächster » « zurück

Kommentar

Unbequeme Convenience

Immer einfacher,

immer bequemer: der Convenience-Trend macht vor dem Obstregal nicht Halt. Geschälte und wieder verpackte Bananen sind ein bekanntes Worst-Case Beispiel.

Die neue Multi-Frucht-Box von San Lucar kommt zwar ohne das Schälen und Wiederverpacken aus, ist ansonsten aber auch nicht überzeugender.