Tradition trifft Moderne

Veröffentlicht am: 13.09.2017

Der neue Ayran-Becher der Bayerische Milchindustrie eG präsentiert sich traditionell und zugleich modern. Der Kunststoffbecher in Metall-Hammerschlagoptik wurde von Greiner Packaging entwickelt und umgesetzt.

 

Die individuelle Oberflächenstruktur verleiht neuen Ayran-Becher der Genossenschaftsmolkerei „Bayerische Milchindustrie“ (BMI) das besondere Etwas. Das Design erinnert an Kupfergefäße, aus denen das salzhaltige Joghurtgetränk in der Türkei traditionell konsumiert wird.

2015 wandte sich BMI an Greiner Packaging, um der Verpackung ihres Ayran-Getränks einen neuen Anstrich zu verleihen. Ein Greiner Packaging-Team bestehend aus der hauseigenen Design & Prototyping Abteilung DesPro, Projektmanagement und Technikern entwickelte einen Becher, der die Tradition von Ayran widerspiegelt und dennoch modern anmutet. „Unser Anspruch war es, den Kunststoffbecher möglichst nahe an das Design des Originalgefäßes anzulehnen. Die charakteristische Hammerschlagoptik der Kupferbecher auf einen Kunststoffbecher zu übertragen, hat uns zunächst aber vor einige Herausforderungen gestellt“, sagt Christian Platzer, zuständiger Key Account Manager bei Greiner Packaging.

 

Die Vertiefungen in der Oberfläche des Bechers sind – wie beim Originalgefäß auch – unterschiedlich groß.  Diese Individualität auf ein Serienprodukt zu übertragen, erforderte ein hohes Maß an technischem Know-how; ebenso wie die Tatsache, dass Vertiefungen in einem spritzgegossenen Becher die Entnahme aus dem Werkzeug erschweren.

 

Angeboten wird der Kunststoffbecher in zwei Farbvarianten. Der weiße Becher wird vorwiegend über den Handel vertrieben. Der kupferfarbene Becher kommt vor allem in ethnischen Absatzmärkten zum Einsatz. Er erinnert besonders stark an das Original und verfügt über einen hohen Wiedererkennungswert. Hierfür wurde ein spezielles Farbgranulat mit Metallpigmentierung entwickelt und in mehreren Probeversuchen angepasst.

 

« voriger   |   nächster » « zurück

Kommentar

Grillsaison aus einem anderen Blickwinkel

Liebhaber von Weber & Co samt gegrillten fleischlichen Ergebnissen werden die folgenden Zeilen wohl stirnrunzelnd betrachten, und dennoch sollen sie zum Nachdenken anregen. Denn im Fachblatt Science wurden kürzlich die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die teilweise Bekanntes bestätigt, aber auch zu neuen, teils überraschenden Erkenntnissen kommt.