Dickenreduktion bei kompostierbaren Folien

Veröffentlicht am: 10.08.2016

FKuR hat eine neue Technologie zur Herstellung von Compounds entwickelt. Diese können zu flexiblen Verpackungen mit besonders geringer Dicke und hoher Durchstoßfestigkeit verarbeiten lassen. Bio-Flex FX 1120 und Bio-Flex FX 1130 sind die ersten beiden Produkte, die auf dieser Technologie basieren.

 

Entsprechende Folien sind für den Lebensmittelkontakt geeignet und nach EN 13432 kompostierbar. Je nach Typ liegt der Anteil an nachwachsenden Rohstoffen bei über 50 Prozent. Die Verarbeitung beider Bio-Flex Typen entspricht weitgehend der von Standard-PE.

Bio-Flex FX 1130 ergänzt den bisherigen Standardtyp Bio-Flex F 1130. Während F 1130 Folien eine papierähnliche Haptik verleiht, bieten Folien aus der neuen Qualität FX eine seidenglatte Oberfläche. Sie zeichnen sich zudem durch eine erhöhte Zähigkeit, Durchstoßfestigkeit und Weiterreißfestigkeit aus. Verarbeiter können den Materialeinsatz ohne Kompromisse bei den Gebrauchseigenschaften reduzieren. Foliendicken von 8 Mikrometer sind möglich. Zudem profitieren Folienhersteller von hohen erreichbaren Durchsätzen bei der Extrusion sowie von den sehr guten Siegeleigenschaften des Materials.

Bio-Flex FX 1120 ist eine Neuentwicklung für die Folienherstellung, zu deren Hauptanwendung dünnwandige Beutel, speziell Bioabfallbeutel gehören. Ihre gegenüber Stärkeblends erhöhte Beständigkeit gegenüber Wasser ermöglicht einen hohen Rückhalt von Feuchtigkeit, die bei der Verrottung organischer Produkte im Biobeutel entsteht. Mit einem hohen Anteil an nachwachsenden Rohstoffen von über 50 Prozent erfüllt der Typ FX 1120 die Vorgaben der Deutschen Bioabfallverordnung.

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Kommentar

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