KHS entwickelt Individuelle PET-Lösungen

Veröffentlicht am: 20.03.2018

Der Trend geht zu immer größeren Flaschenhalsöffnungen. Gefragt sind nicht nur individuelle Designs von Flaschen und Verpackungen, sondern auch sogenannte Weithalsbehälter. Um den Abfüllern in diesem Bereich größtmögliche Flexibilität zu ermöglichen, hat KHS die Streckblasmaschine InnoPET Blomax weiterentwickelt. Für die individuelle Gestaltung der Flaschen weitet der Systemanbieter das Programm Bottles & Shapes aus.
„Damit ist eine Verarbeitung von Preforms mit einem Durchmesser von bis zu 70 Millimeter möglich“, sagt Frank Haesendonckx, Leiter Sales and Technology bei KHS Corpoplast am Standort Hamburg. Die Maschine ist in modularer Bauweise lieferbar, mit einer Leistung von bis zu 2.500 PET-Flaschen pro Stunde/Station. In der Getränkebranche bereits mehrfach im Einsatz und erprobt, wird die Innenseite der PET-Flasche mit einer hauchdünnen, hochreinen SiOx-Innenbeschichtung veredelt. „Durch diese Barriere wird eine Haltbarkeit erreicht, die sich mit Glas vergleichen lässt“, sagt Haesendonckx. Je nach Anforderungen des Anwenders lässt sich die Streckblasmaschine simpel mit anderen KHS-Systemen verblocken.
Das Ziel: Flaschen mit hohem Wiedererkennungswert, die sich deutlich von der Konkurrenz abheben, mithilfe von Lightweighting kostengünstig produziert werden können und eine hohe Verbraucheraffinität aufweisen. Außerdem wird zudem eine optimale Materialverteilung angestrebt und eine gute Flaschenqualität bei gleichzeitig niedrigerem Energieverbrauch im Streckblassprozess erzielt.

« voriger   |   nächster » « zurück

Kommentar

Systemrelevanz…

Wie oft haben wir in den letzten Wochen den Begriff der „Systemrelevanz“ gehört. Per Definition bezeichnet man als „Systemrelevanz“ oder „too big to fail“ Institutionen wie Staaten und deren Glieder, auch Banken, Konzerne, Massenmedien und ähnliche Organisationen, die so systemstabilisierend sind, dass ihr Ausfall die herrschende Hegemonie ...