LKH Graz setzt auf Knapp-Kommissioniertechnologie

Veröffentlicht am: 27.06.2016

Das Landeskrankenhaus (LKH) Graz hat sich im Zuge des Neubaus für zentrale Dienste am Universitätsklinikum Graz für einen Apostore-Kommissionierautomat aus der Knapp-Gruppe entschieden. Logistische Routinearbeiten entfallen damit. Ein Roboter managt die Krankenhausapotheke.

 
Das LKH Graz hat ein neues Gebäude für zentrale Dienste am Universitätsklinikum Graz gebaut. Mit gesiedelt ist auch die Krankenhausapotheke, die auch als Krankenhausapotheke, die auch als Zentralapotheke der Steiermärkische Krankenanstalten-gesellschaft m.b.H. (KAGes) fungiert. Im Zuge des Umzuges wurde ein High-Tech-Kommissionierautomat von Apostore aus der Knapp-Gruppe angeschafft. Mitarbeiter müssen damit nicht mehr mit Bestelllisten auf Papier durch Regalzeilen laufen, um Medikamente einzuordnen oder Auslieferungen zusammen zustellen. Die Apothekenlogistik des LKH Graz funktioniert dank des Lagerautomaten vollkommen automatisiert. Sie bildet das Herzstück zwischen Warenwirtschaft und Transportdienstleistung. Im Vergleich zum Apostore-Roboter für öffentliche Apotheken ist der Kommissionierautomat im LKH Graz für die vierfache Menge ausgerichtet. Krankenhäuser bestellen Arzneien palettenweise in Großmengen. Im Kommissionierautomaten lagern 60.000 Medikamentenpackungen. 1.500 Medikamentenpackungen pro Stunde übernimmt der Roboter zur Einlagerung. Gleichzeitig erfasst die Chargen- und Verfallsdaten. Bis zu 2.250 Packungen pro Stunde können auf Abruf an die einzelnen Krankenhausstationen bzw. an die 17 Krankenhäuser im KAGES-Verbund ausgegeben werden. Der Kommissionierroboter ist zudem ein redundantes System. Bei einer Störung arbeitet der zweite Roboter weiter.
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Kommentar

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