Wie Etiketten haften, wenn es schwierig wird

Veröffentlicht am: 24.07.2014

Dank der Mehrschichttechnologie hat Herma einen weichmacherfreien Dispersionshaftkleber auf Acrylatbasis entwickelt, der ein breites Spektrum an „schwierigen“ Oberflächen abdeckt. Dennoch verfügt der Kleber 65Tpc über hervorragende Verarbeitungseigenschaften.

 
So unterschiedliche Materialien wie Polyurethan und Polystyrol (Styropor), raue PE-Kanister, Reifen, Metallgussteile und Holzpaletten stellen damit keine Herausforderungen mehr dar. „Im Fokus stand zunächst die Etikettierung von Reifen“, sagt Herma Entwicklungschef Dr. Ulli Nägele. „Das Problem ist dort die sogenannte niederenergetische Oberfläche, erst recht in Verbindung mit den Rußpartikeln im Reifenmaterial.“ Damit darauf etwas haften bleibt, war es bislang meist unumgänglich, Schmelzhaftkleber auf Kautschukbasis für den Haftverbund zu verwenden, und zwar mit einem hohen Klebestoffauftrag. Genau das führte jedoch bei der Verarbeitung zu Etiketten und bei ihrer Verspendung immer wieder zu Komplikationen. Der Haftkleber Herma 65Tpc hat zwar ebenfalls ein recht hohes Auftragsgewichts. Eine spezielle Zwischenschicht sorgt jedoch für hohe Kohäsion, was das Klebstoffblutend entscheidend minimiert und klebstofffreie Zonen und Kanten obsolet macht. Da es sich um einen Dispersionshaftkleber handelt, der keine Weichmacher enthält, wird zudem weder das Oberflächen- noch das Etikettenmaterial angegriffen bzw. durchfettet. Neben den bereits genannten kritischen Oberflächen kommen zum Beispiel noch weitere hinzu wie verschiedene Kunst- und Schaumstoffe, Alu Riffelblech, Beton, Teppichrückseiten und sogar Obstsorten mit rauer Schale wie etwa Cantaloupe- und Netzmelonen. Der 65Tpc hat eine ISEGA-Freigabe für trockene, feuchte und nicht-fettende Lebensmittel. Erhältlich ist der Haftkleber 65Tpc in Verbindung mit einer Reihe von Papier- und Folienmaterialien. 
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