Knapp AG erzielt Rekordumsatz

Veröffentlicht am: 15.07.2013

Die steirische Knapp AG steigerte ihren Umsatz aus dem Vorjahr und bilanziert zum Stichtag 31. März 2013 mit rund 380 Millionen Euro.

 

Trotz der Internationalität und einer Exportquote von 98 Prozent ist die Knapp AG mit seinem Firmensitz in Hart bei Graz seit 60 Jahren fest in Österreich verwurzelt und hat seinen weltweiten Mitarbeiterstand in den letzten vier Jahren um rund 40 Prozent erhöht. Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr stellte der Führungswechsel im Vorstand den Beginn einer neuen Ära dar: Der langjährige Vorstandsvorsitzende Eduard Wünscher wechselte in den Aufsichtsrat. Das Vorstandstrio Gerald Hofer, Franz Mathi und Christian Grabner setzt den Erfolg nahtlos fort. Dieser spiegelt sich nicht nur in vollen Auftragsbüchern wider – der Umsatz konnte im Wirtschaftsjahr 2012/13 um 16 Prozent auf rund 380 Millionen Euro gesteigert werden – sondern auch in der stetig wachsenden Zahl der Mitarbeiter. Das EBIT im Berichtsjahr betrug rund 14,7 Millionen Euro. „Wir blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr mit vielen neuen Referenzen und spannenden Innovationen zurück. Außerdem freuen wir uns über das höchste operative Ergebnis in der Firmengeschichte und haben mit unserem Strategieprogramm für 2020 die Weichen für den Erfolg von morgen gestellt“, erklärt Knapp-CEO Gerald Hofer.

Weltweit beschäftigt die Knapp-Gruppe insgesamt 2.300 Mitarbeiter, davon 1.700 in Österreich.

In die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten des Konzerns wurden wiederum mehr als 6 Prozent des Umsatzes oder 23,5 Millionen Euro investiert.

Seit mehr als 30 Jahren befindet sich das Headquarter der 1952 gegründeten Knapp AG in Hart bei Graz. Aufgrund des erfolgreichen Wachstums hat sich der Standort über die Jahrzehnte kontinuierlich entwickelt. „Allein in Graz wird das Betriebsgelände um 14.000 m² erweitert. Bis Ende 2013 entstehen zusätzliche Hallenflächen und Büroräumlichkeiten sowie eine betriebliche Kinderbetreuungsstätte, die bereits im September eröffnet. Auch am Standort Leoben wird investiert: Dort entstehen eine Test- und Prototypenhalle sowie ein Werksrestaurant“, so CFO Christian Grabner. Die Erweiterung des Standorts und die Stärkung der Niederlassungen stellen aus wirtschaftlicher, organisatorischer und vor allem nachhaltiger Sicht einen wichtigen Schritt in der Knapp-Erfolgsgeschichte dar und legen den Grundstein für gesundes zukünftiges Wachstum.

Die neuen Vorstände haben ehrgeizige Ziele. Neben einer umfangreichen Standortentwicklung in Hart bei Graz und Leoben wird eine Umsatzverdoppelung für 2020 angepeilt. „Das neue Jahr ist vom Start weg schon sehr positiv verlaufen. In Zukunft möchten wir auch den Bereich Lebensmittelhandel verstärkt bearbeiten. Hier bieten wir Speziallösungen an: Beispielsweise ist bei trinkgut, einer 100-prozentigen Edeka-Tochter, eine vollautomatische Sortierlösung von Knapp im Einsatz. Die sorgt dafür, dass bis zu 100.000 Getränkekästen pro Tag vollautomatisch verbucht, sortiert und versandfertig an Getränkeproduzenten zur Verfügung gestellt werden“, berichtet CEO Gerald Hofer.

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Kommentar

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