Gläubiger nehmen Sanierungsplan an

Veröffentlicht am: 28.06.2017

Die Ueberreuter Print & Packaging GmbH hat sich mit ihren 266 Gläubigern über eine Barquote in der Höhe von 20 Prozent geeinigt.

 

Insgesamt waren Forderungen von 5,3 Millionen Euro angemeldet worden, denen Aktiva von 607.000 Euro gegenüberstanden.

Damit wurde nach drei Monaten der wichtigste Schritt für den Fortbestand des Unternehmens gesetzt, betont das Unternehmen in einer Aussendung. Die Grundlage dafür ist neben der Einigung mit den Gläubigern die Schließung nicht rentabler Teilbereiche sowie die Zusammenlegung des Unternehmens an einem Standort. Die Bereiche Offset-, Verpackungs- und Digitaldruck sollen nun mit 50 Mitarbeitern in Korneuburg weiter geführt werden.

 

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Kommentar

Nicht weniger, sondern klüger

Dass die Verpackung weit besser ist als ihr Ruf, ist branchenintern kein Geheimnis. Doch auch bei den Verbrauchern setzt langsam ein Umdenken ein. Ihre Eigenschaften als Frischebewahrer werden durchaus geschätzt. Zeitgleich ist die Nachfrage nach umweltbewussten Alternativen hoch. Gefragt sind jetzt nicht weniger, sondern klügere Verpackungen.