Achema 2018: Bluhmsysteme stellt sich Herausforderungen

Veröffentlicht am: 17.05.2018

Monolithische Anlagen im Nachhinein zu modularisieren, ist eine der großen Herausforderungen der heutigen Prozessindustrie. Da auch die Kennzeichnungstechnik von Bluhm als eigenes Modul mit „dezentraler Intelligenz“ begriffen werden kann, kann sie einen wichtigen Beitrag zur Modularisierung der Chemie- und Pharmaproduktion leisten. Die moderne „Chemie- und Pharmalogistik“ behält die gesamte Lieferkette von der Intralogistik bis hin zum intermodalen Transport im Blick. Drucker zur Serialisierung und Chargenkennzeichnung sowie Tamper Evident Etikettierer von Bluhm können hier wichtige Wegbereiter sein. Bluhm zeigt unter anderem den Hochleistungs-Print-Controller Markoprint X4JET plus touch, der Drucktechnologien vier verschiedener Tintenhersteller zentral steuern und somit gleichzeitig Primär- und Sekundärverpackungen kennzeichnen kann. Zudem werden Druckköpfe mit besonderen Features zu sehen sein: Neben der Austauschbarkeit der Kartuschen im laufenden Betrieb (nonstop printing) und dem selbsttägigen Verschließen des Druckkopfs während der Produktionspausen (shutter printhead), ist das zum Beispiel die IP-Schutzklasse 65 für den Einsatz in nassgereinigten Produktionsumgebungen (IP-JET). Ebenfalls wird der Tamper Evident Labeller vorgestellt der für den Manipulationsschutz von Pharmaverpackungen sorgt, der künftig gefordert wird.

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Kommentar

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Liebhaber von Weber & Co samt gegrillten fleischlichen Ergebnissen werden die folgenden Zeilen wohl stirnrunzelnd betrachten, und dennoch sollen sie zum Nachdenken anregen. Denn im Fachblatt Science wurden kürzlich die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die teilweise Bekanntes bestätigt, aber auch zu neuen, teils überraschenden Erkenntnissen kommt.