Automatica 2016 wirft Blick in Zukunft

Veröffentlicht am: 27.06.2016

Die Automatica 2016 übertrifft mit einem Besucherrekord von plus 30 Prozent alle Erwartungen. Rund 45.000 Besucher kamen von 21. bis 24. Juni 2016 nach München. Die Top-Themen waren Digitalisierung, Arbeit 4.0 und Servicerobotik.

 
Die Automatica 2016 war ein voller Erfolg. 96 Prozent der Aussteller und 98 Prozent der Besucher bewerten die Messe als ausgezeichnet, sehr gut oder gut. 68 Prozent der Besucher gehen davon aus, dass die Messe in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird. 80 Prozent der Aussteller kommen wieder. Auch das Interesse aus China war so groß wie noch nie. Die Zahl der Besucher und Aussteller hat sich mehr als verdreifacht. Der chinesische Automatisierungsboom macht sich zunehmend auf der Automatica bemerkbar. Allein aus China kamen 13 Delegationen. Automatisierung und Robotik machen die Industrie 4.0 erst möglich. Eng zusammenspielt sie auch mit der IT. Plattform dafür hat die IT2Industry geboten. Ebenfalls einen Zuwachs verzeichnet hat die Servicerobotik. Sie hat Einblicke in den Alltag von morgen geboten: der Pflegewagen im Krankenhaus oder der Inventurroboter für Kaufhäuser, Serviceroboter als fahrerlose Transportsysteme oder als Menschenhelfer. „Die Automatica ist eine wundervolle Zusammenkunft von Fachleuten aus der Robotik. Das große Engagement im Bereich Servicerobotik und Start-ups hat mich sehr überrascht“, sagt Andra Keay, Managing Director Silicon Valley Robotics. 
Neue Produktionsmethoden – neue Arbeitsprozesse: Arbeit 4.0 ist ein zentrales Thema gewesen. In Zukunft werden Mensch und Maschine im Team arbeiten. Dabei steht der Mensch mit seiner emotionalen Intelligenz im Mittelpunkt – der Roboter assistiert. Dr. Horst Neumann, langjähriger Konzern-Personalvorstand der Volkswagen AG und Stifter des Instituts für die Geschichte und Zukunft der Arbeit erklärt: „Die Arbeit in Fabriken wird immer anspruchsvoller. Die Beschäftigten müssen sich stärker qualifizieren. Daran müssen wir arbeiten. Eine Messe wie die Automatica kann in diesem Prozess die Augen öffnen und damit einen Beitrag leisten.“
 
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