Schumacher Packaging erhält Energiemanagement-Zertifizierung

Veröffentlicht am: 20.08.2014

Die Schumacher Packaging Gruppe hat für das Energiemanagement-System an seinen deutschen Standorten das ISO 50001 Zertifikat erhalten. Das Unternehmen hat sich für diese freiwillige Zertifizierung einem eingehenden Audit durch den TÜV Rheinland unterzogen.

„Bei der vergleichsweise energieintensiven Produktion von Kartonagen und Wellpappe ist es wichtig, den Energieeinsatz konsequent zu reduzieren“, sagt Geschäftsführer Björn Schumacher. „Der Bundesumweltminister hatte im vergangenen Jahr bereits das Werk Schwarzenberg im Rahmen unserer Bewerbung um den europäischen EMAS-Umweltschutzpreis ausgezeichnet. Das ISO 50001 Zertifikat war damals Bestandteil des registrierten Umweltmanagementsystems gemäß EMAS. Durch die weiteren Audits haben wir jetzt auch unsere übrigen deutschen Standorte nach ISO 50001 zertifizieren lassen.“

In seinem Zertifikat vom Juli 2014 bestätigt der TÜV Rheinland, dass alle geprüften deutschen Schumacher Packaging Standorte die Norm ISO 50001:2011 erfüllen: Werk Ebersdorf Zentrale, Werk Ebersdorf Produktion, Werk Bielefeld, Werk Forchheim, Werk Hauenstein und Werk Sonneberg. Folgeaudits wird der TÜV Rheinland alljährlich im Mai durchführen. Anlässlich der neuen Audit-Runde im Mai 2015 wird dann auch das neu errichtete Schumacher Packaging Werk in Greven einbezogen, das erst im Mai 2014 in Betrieb ging. Als Energiemonitoring-System verwendet die Unternehmensgruppe heute die Lösung Energo+ von BERG Energie.

ISO 50001 ist eine weltweit gültige Norm der International Organization for Standardization (ISO), die das Ziel verfolgt, Unternehmen bei einem systematischen Energiemanagement zu unterstützen. Dazu werden die Energieflüsse im ganzen Unternehmen erfasst – Energiequellen, -einsatz und -verbraucher eingeschlossen – und im Hinblick auf ihre Energieeffizienz bewertet. Auf dieser Basis können Unternehmen technische, strategische und organisatorische Maßnahmen ableiten, um die Energieeffizienz ihrer Anlagen und ihrer Prozesse zu erhöhen und den Energieverbrauch deutlich zu reduzieren.

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Kommentar

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