Neues Werk für Haftmaterial von Herma

Veröffentlicht am: 19.04.2018

Mit dem neuen Beschichtungswerk am Hauptsitz in Filderstadt wird Herma seine Fertigungskapazitäten für Haftmaterial um 50 Prozent erweitern, von jetzt 800 Millionen Quadratmeter auf dann 1,2 Milliarden Quadratmeter. Das entspricht ungefähr der Fläche von Berlin und Potsdam zusammen. Die ersten Probeläufe von Beschichtungstechnik und dem dann erstmals robotergestützten Materialhandling finden planmäßig im Sommer 2019 statt. „Wir werden mit dem Werk in der Lage sein, neuartige Haftmaterialien zu produzieren und insbesondere unser Portfolio für den stark wachsenden Folienbereich auszubauen“, betont Geschäftsführer Dr. Thomas Baumgärtner, der auch den Geschäftsbereich Haftmaterial leitet. Schon jetzt nimmt der neue Unternehmensteil deutlich sichtbare Formen an. Und der Bau fordert Mensch wie Material aufs Äußerste – sowohl in der Höhe als auch in der Tiefe. So wird das komplette Werk aufgrund der Bodenbeschaffenheit auf insgesamt 460 Spezialpfählen stehen, die bis zu gut zwölf Meter in die Erde eingelassen wurden, da der Boden aufgrund seines Bachlaufs wenig tragfähig ist. Insgesamt investiert Herma rund 100 Millionen Euro. Mit der Fertigstellung der Fassaden rechnet das Unternehmen mit Herbst 2018, die reguläre Produktion startet voraussichtlich Ende 2019.

 

« voriger   |   nächster » « zurück

Kommentar

Nicht weniger, sondern klüger

Dass die Verpackung weit besser ist als ihr Ruf, ist branchenintern kein Geheimnis. Doch auch bei den Verbrauchern setzt langsam ein Umdenken ein. Ihre Eigenschaften als Frischebewahrer werden durchaus geschätzt. Zeitgleich ist die Nachfrage nach umweltbewussten Alternativen hoch. Gefragt sind jetzt nicht weniger, sondern klügere Verpackungen.