Im Gespräch mit Vater des Alternativen Nobelpreises

Veröffentlicht am: 05.10.2016

Austria Glas Recycling lud in der letzten Ausgabe des Austria Glas ReCircle den Gründer des Weltzukunftsrates (World Future Council) und des „Alternativen Nobelpreises“ (Right Livelihood Award), Jakob von Uexküll. 

Der Diskussionszirkel zum Thema Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft fand zum sechsten Mal statt.  „Die Globalisierung unseres westlichen Lebensstils erfordert mehrere Planeten, die wir nicht haben. Es kann kein Menschenrecht geben auf etwas, was nicht möglich ist“, sagte Jakob von Uexküll. „Aber ethisch und praktisch können wir anderen nicht verweigern, was wir haben. Daher müssen wir politische und rechtliche Rahmenbedingungen schaffen, die Suffizienz ermöglichen und sichern, ohne Krieg und Kollaps. Die zentrale Herausforderung unserer Zeit sind nicht neue Technologien – die auch eine intakte Umwelt brauchen – sondern das dafür nötige Umdenken."
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Kommentar

Nicht weniger, sondern klüger

Dass die Verpackung weit besser ist als ihr Ruf, ist branchenintern kein Geheimnis. Doch auch bei den Verbrauchern setzt langsam ein Umdenken ein. Ihre Eigenschaften als Frischebewahrer werden durchaus geschätzt. Zeitgleich ist die Nachfrage nach umweltbewussten Alternativen hoch. Gefragt sind jetzt nicht weniger, sondern klügere Verpackungen.