KHS-Kronenkork-Verschließer ist rein bis ins Detail

Veröffentlicht am: 26.07.2016

Der neue Kronenkork-Verschließer der KHS GmbH soll neue Maßstäbe bei Hygiene-Standards in der Bierabfüllung setzen. Durch Weiterentwicklungen wurden die mikrobielle Sicherheit gesteigert und die Reinigungszeiten verkürzt.

 
Aufbau und Abmessungen konnten erhalten werden. Abfüller können das Element mit einem Umbaukit in bestehenden Anlagen nachrüsten. Zukünftige Anlagen werden ab sofort standardmäßig mit der neuen Konstruktion ausgeliefert.
Der Verschließer ist ein kritisches Element, weil er ständig in Bierresten arbeiten muss. Wie beim Prozess der Bierabfüllung, muss auch beim Verschließen der Flasche verhindert werden, dass Sauerstoff in das Innere der Flasche gelangt. Andernfalls kommt es zu oxidativen Veränderungen des Bieres. Sie verursachen einen unerwünschten Alterungsgeschmack und verkürzen die Haltbarkeit des Bieres. Das Kronenkork-Element muss dabei mikrobiologisch sauber bleiben, um die Bierflaschen nicht zu verunreinigen.
Der neue KHS-Kronenkork-Verschließer verbessert die Hygiene und Reinigung. Am Kopfstück wurde die Kontaktfläche zum Anpressring erheblich verringert. Das erlaubt eine stärkere Umspülung und senkt die Menge der Bierreste an den Bauteilen. Der Abstand zwischen dem Korkenschuh und dem Kopfstück wurde vergrößert. Damit verringert sich die Kontaktfläche zwischen ihnen. Ein spezieller Dichtungsring verhindert, dass Bier in den Gewindegang des Verschließers einfließen kann. Grundsätzlich ist eine Reinigung des Verschließers mit heißem Wasser oder einer Schaumlösung nur von außen möglich. Aus diesem Grund wurden zwei zusätzliche Spülfenster angebracht. Die Spülmedien können so besser zu den verunreinigten Stellen im Inneren vordringen. Von den Verbesserungen profitieren auch alkoholfreie Biere. Da diese auf die sterilisierende Wirkung des Alkohols ganz verzichten müssen, sind sie hygienisch noch sensibler.
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Kommentar

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