Marzek Etiketten+Packaging – Ehrung und Investitionen

Veröffentlicht am: 27.06.2018

Im Herbst 2017 eröffnete Marzek Etiketten+Packaging mit einem großen Festakt das neue Werk in Ungarn mit 8.500 Quadratmeter Fläche für flexible Verpackung. Seither mischt das Unternehmen kräftig im westeuropäischen Markt mit. Die rationelle Produktion mit modernsten Maschinen der neuesten Generation und strengen Lebensmittel- sowie Pharmazertifikaten bietet entsprechende Standortvorteile. Convenience für Konsumenten, Kostenersparnisse für Produzenten, Vorteile bei der Logistik und für den Handel – das sind die starken Argumente für flexible Verpackungen. Daher geht jetzt vor allem im Lebensmittelbereich der Trend verstärkt in diese Richtung.
Auch 2018 wird fleißig weiter investiert: im März wurde in Ungarn eine Produktionslinie zum vollautomatischen Ausstanzen und inline Ausbrechen von Feinkartonage und Faltschachteln in Betrieb genommen. Eine weitere Bogendruckmaschine (bereits die sechste Anlage) ging ebenfalls im März in Betrieb, womit die Produktionskapazitäten weiter gesteigert werden konnten. Im Juni folgte ebenfalls für Ungarn eine innovative Hybridmaschine Flexo+Offset mit elf Farbwerken zur Erweiterung des Produktspektrums im Top-Segment der flexiblen Verpackung.
Das nachhaltige Engagement in Ungarn ist wohl mit ein Grund dafür, dass Dr. Michael Wareka kürzlich bei einem Festakt in der ungarischen Botschaft eine besondere Ehre zuteil wurde. Es wurde ihm das Ritterkreuz des Ungarischen Verdienstordens vom ungarischen Botschafter Dr. János Perény verliehen. Janos Ader, Präsident der Republik von Ungarn, begründet diese Entscheidung wie folgt: „Die Verleihung erfolgte in Anerkennung Ihres Beitrags zur Vermittlung eines positiven Erscheinungsbildes des ungarischen wirtschaftlichen Umfelds, Ihrer Unterstützung für die ungarische Druckerausbildung sowie Ihre beispielhafte Arbeit als Geschäftsführer mit sozialer Unternehmensverantwortung.“
In seinen Dankesworten verwies er stolz auf die Erfolgsstory und das Wachstum der Marzek Etiketten+Packaging Gruppe in den letzten zwölf Jahren in Ungarn. Die Unternehmensgröße konnte in dieser Zeit verdreifacht werden. Dabei verwies er mehrmals darauf, dass dies das Ergebnis außerordentlicher Leistungen eines großartigen Teams ist: des Managements, der MitarbeiterInnen und auch der ganzen Gesellschafterfamilie, welche schon immer voll Vertrauen alle strategischen Entscheidungen mit viel Herzblut unterstützte.
Aber nicht nur in Ungarn, sondern auch in der Ukraine wird kräftig investiert. Dort wurde im Juni 2018 wieder aufgerüstet und eine moderne Flexodruckmaschine erfolgreich in Betrieb genommen. Die wirtschaftlichen Signale deuten in der Ukraine schon seit 2017 wieder in Richtung Aufschwung. Der langfristige Aufholbedarf zu Europa bietet natürlich besondere strategische Chancen. Und eventuell werden auch in der Ukraine Verdienstorden verliehen.

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Kommentar

Nicht weniger, sondern klüger

Dass die Verpackung weit besser ist als ihr Ruf, ist branchenintern kein Geheimnis. Doch auch bei den Verbrauchern setzt langsam ein Umdenken ein. Ihre Eigenschaften als Frischebewahrer werden durchaus geschätzt. Zeitgleich ist die Nachfrage nach umweltbewussten Alternativen hoch. Gefragt sind jetzt nicht weniger, sondern klügere Verpackungen.