ProSweets Cologne - Eleganz und Natürlichkeit überzeugen

Veröffentlicht am: 13.01.2015

Als weltweit einzige Fachmesse bietet die ProSweets Cologne von 1. bis 4. Februar 2015 in Köln parallel zur Internationalen Süßwarenmesse (ISM) den Herstellern von Süßwaren und Snackartikeln eine exakt auf sie zugeschnittene Informations- und Orderplattform, wenn es um Herstellungsprozesse und Verpackungen geht.

 

Mittlerweile kommen für viele Naschkatzen neben Geschmack und Genuss auch ökologische Aspekte hinzu. Immer mehr Käufer legen Wert auf eine Bio-Verpackung. Das passende Verpackungsmaterial rückt in den Fokus der Markenbildung. Der weltweite Markt für nachhaltige Verpackungen soll einer Studie von Smithers Pira zufolge bis 2018 einen Wert von 244 Milliarden US-Dollar erreichen. Nachfrage und Gesetzgebung sind dabei die wichtigsten Treiber für die Entwicklung – wobei um die Definition dessen, was nachhaltige Verpackung eigentlich ist, noch gerungen wird. Ein Weg ökologischer zu verpacken, ist Material einzusparen. „Lightweight" ist der Trend zu leichten Grammaturen, der sich vor allem bei Faserstoffverpackungen abzeichnet. Eine Reduktion des Kartongewichts um 15 Prozent entspricht einer Verringerung des CO2-Fußabdrucks um 18 Prozent. Ebenso gefragt sind Rohstoffe, die nachwachsen oder sich leichter recyceln lassen. Viele Verpackungskonzepteure setzen auf Biokunststoffe, wie kompostierbare Folie auf Zellulose-Basis. Wachspapier, das klassische Verpackungsmaterial bei Bonbons, ist heute dank modifizierter Pflanzenöle biologisch abbaubar. Erneuerbare Rohstoffe werden auch bei der Innenseitenbeschichtung von Verpackungen eingesetzt. Trotzdem darf nicht außer Acht gelassen werden, dass die Verpackung das Produkt schützen muss. Steigt beim Einsparen von Verpackungsmaterial gleichzeitig der Produktausschuss, weil die Stabilität leidet, liegt der Kniff darin, den Umweltnutzen genau abzuwägen. Gute Erfahrungen wurden mit doppelwandigen Konstruktionen mit Innenkragen oder anderen Wiederverschluss-Eigenschaften gemacht.

 

Praxisorientiertes Rahmenprogramm

Das Rahmenprogramm bietet den Besuchern der Zuliefermesse ergänzend zu den Informationen der über 300 Aussteller praxisorientierte Vorträge, Sonderschauen und Workshops. Themen sind Verpackungen und Inhaltsstoffe, Sensorik und weiterführende Technologien. Partner bei der Ausgestaltung des Rahmenprogramms ist die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft DLG, der Fachverband Faltschachtel-Industrie e.V., Herbertz Dairy Food Service und die KISD International School of Design. Darüber hinaus findet am 3. Februar 2015 der „Business Lunch India“ statt. Gefeiert wird auch im Rahmen der ProSweets Cologne: Aussteller und Besucher sind auf der ProSweets Cologne Party am Montag, 2. Februar 2015, nach Messeschluss ab 18.00 Uhr im Service-Center in Halle 10.1 herzlich willkommen.

 

Sonderschau „Power Fruits“

Ein wichtiges Thema sind Rohstoffe und ihre schonende Verarbeitung. Im Fokus stehen zum Beispiel Aromen, Trockenfrüchte oder Fruchtgranulate, die in Süßwaren und Knabberartikeln verarbeitet werden. Mit der Sonderschau „Power Fruits“ thematisiert die ProSweets Cologne den Trend zu natürlichen Inhaltsstoffen.

 

Futurelab

Das „Futurelab“, die „Offene Denkwerkstatt“ von Studierenden der Köln International School of Design, wird unter Leitung von Professor Jenz Großhans erneut an Verpackungskonzepten für Süßwaren und Knabberartikeln arbeiten. Aussteller sowohl der ProSweets Cologne als auch der ISM können vor den Messen Themenvorschläge einreichen. Dreimal täglich werden die Ergebnisse und Zwischenergebnisse öffentlich präsentiert. Eine eigene Website wird die Ergebnisse anschaulich kommunizieren Mehr Informationen und Vorschlagsmöglichkeit: www.futurelab.cologne

 

„Speakers‘ Corner“

Auf dieser Vortragsfläche mitten in der Messehalle greifen Branchenexperten täglich wichtige Themen aus den Bereichen Produktion, Verarbeitung und Verpackung auf. Alle Vorträge werden in englischer Sprache gehalten und sind für die Besucher kostenfrei (Halle 10. 1, A-071/B- 079).

Genaue Programmdetails finden Sie auf www.prosweets.de.

« voriger   |   nächster » « zurück

Kommentar

Unbequeme Convenience

Immer einfacher,

immer bequemer: der Convenience-Trend macht vor dem Obstregal nicht Halt. Geschälte und wieder verpackte Bananen sind ein bekanntes Worst-Case Beispiel.

Die neue Multi-Frucht-Box von San Lucar kommt zwar ohne das Schälen und Wiederverpacken aus, ist ansonsten aber auch nicht überzeugender.