Constantia Flexibles investiert in Deutschland

Veröffentlicht am: 06.09.2017

Constantia Flexibles investiert an ihrem Standort in Weiden (Deutschland) rund sechs Millionen Euro. Das Geld fließt in neue Technologien zur Herstellung von filmbasierten flexiblen Verpackungen.

Als Teil der Investitionen wurden zwei Blasfolien-Extrusionsanlagen für Polyethylenfolien investiert. Eine Anlage im Kompetenzzentrum für Polymerfilme und Filmlaminate wird für die Entwicklung eigener Folienrezepturen genutzt. Dies soll eine raschere Produkteinführung und effiziente Produktion von Spezialfolien ermöglichen. Die zweite Anlage produziert Vormaterialien für das Werk in Weiden und weitere Filmproduktionsstandorte in Europa. Constantia Flexibles betreibt in ihrem globalen Produktionsnetzwerk bereits mehrere PE-Blasfolienanlagen. In den nächstn Monaten wird Constantia Flexibles auch eine Metallisierungsanlage mit AlOx-Funktionalität installieren. Die darauf hergestellten transparenten Hochbarrierefilmprodukte sollen den jüngsten Konsumententrends Rechnung tragen. Das nichtmetallische Material wird mit zusätzlichen Barrierelacken und -filmen kombiniert und schafft damit eine Barriere gegen Feuchtigkeit und Sauerstoff. Sie schützt das Aroma des Produkts. Dank ihrer Transparenz ermöglicht sie dem Kunden einen Blick ins Innere der Verpackung.

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Kommentar

Nicht weniger, sondern klüger

Dass die Verpackung weit besser ist als ihr Ruf, ist branchenintern kein Geheimnis. Doch auch bei den Verbrauchern setzt langsam ein Umdenken ein. Ihre Eigenschaften als Frischebewahrer werden durchaus geschätzt. Zeitgleich ist die Nachfrage nach umweltbewussten Alternativen hoch. Gefragt sind jetzt nicht weniger, sondern klügere Verpackungen.