Neue Plattform startet mit ambitionierten Zielen

Veröffentlicht am: 05.05.2020

Am 5. Mai 2020 gaben Vertreter von Unternehmen aus der Verpackungs-Wertschöpfungskette aus Österreich den Start der Plattform „Verpackung mit Zukunft“ bekannt. Diese wurde von sieben Unternehmen – Greiner, Alpla Group, Nestlé Österreich, Coca-Cola Österreich, Interseroh Österreich, Engel Austria und Erema Group – Ende 2019 gegründet. Die Eckpfeiler der Plattform sind die Förderung einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft, die Schaffung von mehr Bewusstsein für den sinnvollen Einsatz von Verpackungen bzw. die Vermeidung von Verpackungen und damit die Initiierung eines konstruktiven Dialoges im Spannungsfeld der Verpackungsdiskussion mit unterschiedlichen Stakeholdern. Zum Gelingen dieser Vorhaben liefert jedes Mitglied einen wichtigen Beitrag.
Man sieht sich als Dialogpartner für die Weiterentwicklung der Debatte rund um Verpackung – für Politik, Wissenschaft, NGOs wie auch für Konsumenten. Das Ziel sei eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Laut Manfred Hackl, Geschäftsführer der Erema Group, sei man mit der Bildung der Plattform diesem einen wesentlichen Schritt nähergekommen. Die Mitglieder der Plattform haben auch konkrete Anliegen, die sie mit der Politik diskutieren wollen. Franz Sauseng, Geschäftsführer von Interseroh Austria nennt als erste Punkte die Einführung von einheitlichen Sammelsystemen, besonders für den Gelben Sack, die Verbesserung der Infrastruktur in den Bereichen Trennung, Sammlung, Sortierung und Recycling oder die Förderung von Verpackungslösungen, die zu 100 Prozent wiederverwendbar, wiederverwertbar oder recyclingfähig sind.
Die Plattform-Mitglieder haben sich zahlreiche Aktivitäten vorgenommen. Gestartet werden soll mit einer digitalen Podiumsdiskussion zum Thema Lebensmittelverschwendung. Außerdem werde man Gespräche mit politischen Akteuren führen und in regelmäßigen Sparring Meetings den Austausch mit Wissenschaft und NGOs suchen.

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Kommentar

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