Vorteile durch 3D-Scanner

Veröffentlicht am: 14.01.2015

Beim Verpacken von Süßigkeiten, Snacks und Backwaren steht die Bilderkennung häufig vor schwierigen Herausforderungen. Typisch sind Krümel auf dem Produktband oder kontrastarme Artikel wie Schokoladenkekse mit Schokoladenguss. Die Gerhard Schubert GmbH bietet hierfür mit seiner TLM-Technologie eine Lösung. Aus den Daten des 3D-Scanners ermittelt das Vision-System einer TLM-Verpackungsanlage die dreidimensionale Form des zu verpackenden Produkts. Die 3D-Information macht die Bilderkennung robuster und sicherer, denn Bandverschmutzungen, Krümel etc. liegen in der Regel tiefer als die Produkte selbst und können demnach aufgrund ihrer niedrigen Höhe ignoriert werden. Ebenso werden Produkte in kontrastarmen Bildern besser als in herkömmlichen 2D-Bilderkennungssystemen identifiziert. Eine TLM-Anlage mit dem neuen Scanner stellt 3D-Defekte fest. Sie identifiziert zum Beispiel im Produktstrom genau den braunen Sandwichkeks mit brauner Creme, bei dem das Deckelteil fehlt, und schleust ihn aus. Bei gleichmäßiger Produktdichte kann das TLM-Vision-System zudem das Gewicht jedes Produkts ermitteln. Somit wird es möglich, beim Gruppiervorgang einzelne Produktformationen innerhalb eines definierten Gewichtsbereichs zu vervollständigen. Die auf der ProSweets Cologne ausgestellte Verpackungsmaschine zeigt einen Pick-und-Place-Vorgang, bei dem TLM-F44-Roboter weiße und schwarze Bärchen von einem weißen Produktband aufnehmen und in einer Formation auf Transmodulen ablegen.

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Kommentar

Unbequeme Convenience

Immer einfacher,

immer bequemer: der Convenience-Trend macht vor dem Obstregal nicht Halt. Geschälte und wieder verpackte Bananen sind ein bekanntes Worst-Case Beispiel.

Die neue Multi-Frucht-Box von San Lucar kommt zwar ohne das Schälen und Wiederverpacken aus, ist ansonsten aber auch nicht überzeugender.