Integrierte Beutelbedrucklösung für die Reinigungsmittelindustrie

Veröffentlicht am: 10.02.2015

Die Tresu Group hat eine maßgeschneiderte Flexodruck-Lösung für die Integration in Beutelabfüll- und Verarbeitungslinien für wasserlösliche Reinigungsmittel vorgestellt, die in Zusammenarbeit mit einem großen weltweiten Konsumgüterhersteller entwickelt wurde.

Die Lösung ermöglicht es Haushaltsreiniger-Herstellern, die neue europäische Sicherheitsrichtlinie einzuhalten, welche vorschreibt, dass Einzelverpackungen mit Warnhinweisen ausgestattet sein müssen. Diese Richtlinie wurde als Konsequenz auf die vielen Verletzungen von Kindern herausgegeben, die die leuchtenden, farbigen Wasch- oder Geschirrspülmittelkapseln für Süßigkeiten hielten und verschluckten. „Die Lösung stellt sicher, dass Markeninhaber entsprechend der neuen Sicherheitsrichtlinien fertigen können, fördert den Verbraucherschutz und ermöglicht eine nahtlos ineinandergreifende, ununterbrochene Produktion in einem Arbeitsschritt ohne zusätzliche Bearbeitung“, kommentiert Allan Sander, Verkaufsdirektor von Tresu Solutions.
Die mehrfarbige servo-angetriebene Lösung befindet sich in einem platzsparenden Druckmodul vor der Beutelbefüllstation und bietet eine vollautomatische Farbfluss- und Auftragseinrichtung. Das integrierte Tresu F10 iCON Farbzuführsystem speist die Druckeinheiten kontinuierlich und erhält optimale Viskosität, Temperatur und Druck aufrecht. Versiegelte, druckgesteuerte Kammerrakelsysteme ermöglichen direkte, schaumfreie Farb- oder Beschichtungsübertragung auf die Anilox-Walzen. Ein Register-Modul sorgt nach den Druckeinheiten für präzise Textpositionierung, auch bei kleinen Schriftgrößen. Ein Kontrollsystem speichert die Einzelheiten des Auftrags und ruft diese bei Wiederholaufträgen sofort ab, so dass keine neuerliche Eingabe von Farb- und Kalibrierungsdaten erforderlich ist. Mit der Inline-Druckeinheit können mehrere Beutel in Querrichtung bedruckt werden, wobei die Integrität der gedruckten Botschaft im weiteren Verpackungs- oder Logistik-Prozess sicher gestellt wird.
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Kommentar

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