Dynamic Days bei Starlinger recycling technology

Veröffentlicht am: 23.09.2015

Am 8. und 9. September 2015 lud Starlinger recycling technology zu den „Dynamic Days“ ins Technikum im Werk in Weissenbach, Niederösterreich. Nach der vor kurzem erfolgten Markteinführung des Anlagentyps recoSTAR dynamic wurden die neuesten technologischen Entwicklungen im Kunststoffrecycling präsentiert; zugleich erfolgte der Relaunch der recoSTAR universal-Maschinenserie.

Im Fokus stand die Aufbereitung von Folienabfällen direkt aus der Folienproduktion sowie aus dem Endverbraucherbereich. Präsentiert wurden Anwenderbeispiele und Fallstudien zu den Themen In-Line und Off-Line-Recycling von hochbedruckten Folien, gewebten Verpackungen, sowie Verbraucher- und Industrieabfällen. Drei Recyclinganlagen waren im neu adaptierten Technikum von Starlinger recycling technology in Betrieb zu sehen. Auf einer recoSTAR dynamic 105, ausgestattet mit dem Hochleistungsentgasungsmodul C-VAC, wurde LDPE-Folie – einmal stark bedruckt, einmal mit hohem Feuchtigkeitsgehalt und mit Papier vermischt – aufbereitet. Transparente Stretchfolie wurde auf einer recoSTAR dynamic 65 recycelt, während Abfälle aus der PET-Gewebeproduktion auf einer recoSTAR universal 65 VAC Recyclinganlage zu hochwertigem Regranulat verarbeitet wurde. Zusätzlich war zu Vorführzwecken ein Laborextruder im Einsatz: Darauf wurde aus dem zuvor produzierten Regranulat wieder Folie hergestellt.
Unter den mehr als achtzig Teilnehmern, die aus ganz Europa sowie dem Nahen Osten stammten, waren neben Recyclingunternehmen auch Folienproduzenten, Hersteller von Sortieranlagen, Sammelunternehmen, Erstausrüster und Zulieferer. Die Veranstaltung bot außerdem ausreichend Möglichkeiten zum Networking und für technische Diskussionen unter den Teilnehmern.
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Kommentar

Nicht weniger, sondern klüger

Dass die Verpackung weit besser ist als ihr Ruf, ist branchenintern kein Geheimnis. Doch auch bei den Verbrauchern setzt langsam ein Umdenken ein. Ihre Eigenschaften als Frischebewahrer werden durchaus geschätzt. Zeitgleich ist die Nachfrage nach umweltbewussten Alternativen hoch. Gefragt sind jetzt nicht weniger, sondern klügere Verpackungen.