Historischer Bierstil, zeitgemäße Verpackung

Veröffentlicht am: 28.02.2017

Vor rund 175 Jahren in Schwechat die Geschichte des modernen, untergärigen Lagerbiers begonnen. Mit seiner Erfindung des „Wiener Bierstils", eines völlig neuen Biertyps, und der Entwicklung bahnbrechender Produktions- und Kühlmethoden stieg der Schwechater Braumeister Anton Dreher zu einem der erfolgreichsten Brauherren des „Goldenen Wiener Bierjahrhunderts" auf.

 

Das Schwechater Wiener Lager in Anlehnung an den historischen Bierstil, das im Vorjahr anlässlich des Jubiläums präsentiert wurde, kommt jetzt auch in der 0,33l-Kleinflasche auf den Markt. Angelehnt an frühere Aufzeichnungen, wurde bei dem Jubiläumsbier „Schwechater Wiener Lager" zum Beispiel darauf geachtet, genau die typische, historische Malzschüttung zu verwenden - Wiener Malz, Pilsener Malz und Spezialmalz. Das Bier hat eine Stammwürze von 12,8 Grad Plato und einen Alkoholgehalt von 5,5 Prozent. Das Schwechater Wiener Lager in der 0,5-Liter-Formflaschen wurde 2016 jeweils in 20-er Kisten sowie in 20-Liter-Fässern eingeführt. Zusätzlich wird nun die Kleinflasche in der ausgewählten Gastronomie und im Lebensmittelhandel erhältlich sein. Die Gestaltung nimmt bei der neuen Kleinflasche ebenfalls historische Anleihe: Anton Dreher wird als Erfinder des Lagerbieres gehuldigt, auch das Schriftbild erinnert an damals. Dreher hat 1841 den Puls der Zeit rechtzeitig erkannt und die Brauerei Klein-Schwechat auf Untergärung umgestellt. Das war die Geburtsstunde des „Lager" oder „Wiener Typ". Die Nachfrage war überwältigend. Schon 1870 war die Brauerei zu Klein-Schwechat die größte Brauerei der k.u.k.-Monarchie. Der Biertyp überzeugt bis heute in den Sorten Schwechater Bier, Hopfenperle und Zwickl die Konsumenten. Insbesondere das Schwechater Zwickl gefällt in der Gastronomie als Spezialität in sattem Strohgelb, unfiltriert mit dichter Hefetrübung und feinaromatischer Hopfung.

« voriger   |   nächster » « zurück

Kommentar

Grillsaison aus einem anderen Blickwinkel

Liebhaber von Weber & Co samt gegrillten fleischlichen Ergebnissen werden die folgenden Zeilen wohl stirnrunzelnd betrachten, und dennoch sollen sie zum Nachdenken anregen. Denn im Fachblatt Science wurden kürzlich die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die teilweise Bekanntes bestätigt, aber auch zu neuen, teils überraschenden Erkenntnissen kommt.