Ganzheitliche Blickrichtung

Veröffentlicht am: 09.01.2014

Die Verpackungsveranstaltung der GEA Food Solutions GmbH in Biedenkopf/Wallau, Deutschland stand Ende des Jahres 2013 unter dem Motto „Effizienzsteigerung“. Verschiedene Referenten haben unter maschinentechnischen und betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten beleuchtet, welche vielfältigen Kriterien ineinander greifen müssen, um bei steigenden Taktzahlen beim Verpacken von Wurst, Käse, Fleisch oder sonstigen Frischeprodukten ein stimmiges Ergebnis zu bekommen, das gleichzeitig Prozesssicherheit, Qualität, hohe Produktausbeute und Portionsqualität garantiert.  

Zunächst rückten die Maschinen in den Mittelpunkt. Zwei Thermoformer-Konzepte, die beide die Produktivität deutlich erhöhen, wurden verglichen. Gleichzeitig müssen die Aufschneide-, Belade- und Vereinzelungseinheiten sinnvoll integriert werden, damit das Zusammenspiel klappt. Nicht jeder Packstoff kann mit dem steigenden Anforderungsprofil der Tiefziehmaschinen Schritt halten. Worauf bei Siegelfolien zu achten ist, wurde in einem weiteren Vortrag geklärt. 

Danach ging es um betriebswirtschaftliche Gesichtspunkte beim Hochleistungs-Verpacken. Welches konkrete Einsparpotenzial sich beim richtigen Auslegen der Vakuumversorgung und der Druckluftaufbereitung ergibt, hat das Fachpublikum überrascht. Weiter wurde der praktische Nutzen von Online-Geräten zur Gasanalyse auf Tiefziehmaschinen erörtert, ehe abschließend Anforderungen an Kennzeichnungslösungen von morgen geklärt wurden.

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Kommentar

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immer bequemer: der Convenience-Trend macht vor dem Obstregal nicht Halt. Geschälte und wieder verpackte Bananen sind ein bekanntes Worst-Case Beispiel.

Die neue Multi-Frucht-Box von San Lucar kommt zwar ohne das Schälen und Wiederverpacken aus, ist ansonsten aber auch nicht überzeugender.