Recycling wird bei Stiegl groß geschrieben

Veröffentlicht am: 24.05.2018

In Kreisläufen zu denken, wird bei Stiegl groß geschrieben. Die Abwärme aus dem Brauprozess wird etwa zum Heizen genutzt, Stiegl-Altetiketten werden unter anderem zu TV-Zeitschriften verarbeitet, Braureststoffe wie Kieselgur düngen auf natürliche Weise den Boden in der eigenen Bio-Landwirtschaft in Wildshut. Ab sofort ist jetzt auch die Stiegl-Kiste Teil dieses nachhaltigen Kreislaufes, denn die neue Rote besteht zu 60 Prozent aus ihren Vorgängern.

„Unsere alten Stiegl-Kisten haben jetzt nach 25 Jahren ihren Dienst getan. Zeit, sie gegen neue auszutauschen“, erklärt Christian Pöpperl, Stiegl-Chefbraumeister und Ressourceneffizienz-Beauftragter und ergänzt: „Nachdem wir uns aber seit mehr als 25 Jahren mit dem Thema Ressourcenschonung beschäftigen, haben wir hier eine Zeit lang getüftelt und uns dann gesagt: wir machen unsere neuen Kisten einfach aus unseren alten. Wir haben uns bewusst Zeit genommen, um die Kiste technisch weiterzuentwickeln und innovative Neuerungen kreativ umzusetzen.“

Die alten Stiegl-Kisten werden bei einem regionalen Dienstleister zu Recyclat verarbeitet. Daraus fertigt dann das Mattighofener Unternehmen Robust Plastics die neuen Stiegl-Kisten. Stiegl setzt auch hier auf die Zusammenarbeit mit heimischen Unternehmen und Lieferanten. „In jeder unserer neuen Kisten stecken rund 1,2 Kilogramm Recyclat. Das heißt jede neue Kiste besteht somit zu 60 Prozent aus seinen Vorgängern“, so Pöpperl stolz. Um Ressourcen zu schonen und den Recyclinggedanken konsequent zu denken, wird dabei ganz bewusst auf einen Kunststoffmix und Produkte daraus, wie zum Beispiel Soft-Touch-Griffe verzichtet. So kann auch diese Kiste jederzeit wieder dem Recyclingkreislauf zugeführt werden. Der Austausch der neuen Roten erfolgt stetig und wird rund drei bis vier Jahre in Anspruch nehmen.

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