Vom Rebstock ins Verkaufsregal

Veröffentlicht am: 22.11.2013

Wein ist Poesie – bevor aber die edlen Tropfen aus der Flasche ins Glas gelangen, müssen sie aus den Trauben gewonnen, abgefüllt, verpackt und vertrieben werden. Diesen Vorgängen obliegt deshalb ebenso viel Sorgfalt, wie der Weinherstellung selbst.

 

Salvador Dali hat es einst mit einem Satz auf den Punkt gebracht: „Wer genießen kann, trinkt keinen Wein mehr, sondern kostet Geheimnisse.“ Eines der Geheimnisse liegt im Bouquet und den Aromen, die den individuellen Charakter des Weines ausmachen. Um diesen Charakter zu erhalten, bedarf es auch bei der Verpackung und Lagerung besonderer Qualitätsansprüche. KingslandWines, Großbritanniens größter unabhängiger Wein- und Spirituosenlieferant, hat sich mit dem Import, der Verpackung, dem Abfüllen, Lagern und dem Vertrieb von Weinen und Spirituosen aus der ganzen Welt einen Namen gemacht. Etwa 81 Millionen Liter Wein und Spirituosen werden pro Jahr verarbeitet. Qualität wird hier besonders auch im Hinblick auf die Produktionsausrüstung groß geschrieben.

Als KingslandWines die Anschaffung eines Etikettiersystems für Umverpackungen plante, wurden neun potenzielle Anbieter von Etikettiersystemen eingeladen. Kingsland suchte nach einer schnellen und flexiblen, für alle Produktionslinien passenden Lösung. Sie sollte Produktionstakten von bis zu 46 Packungen pro Minute genügen, gleichzeitig den Wunsch nach einem langlebigen Druckkopf erfüllen und mit dem bestehenden Computersystem kompatibel sein. Darüber hinaus wollte die Firma eine robuste, praktische Lösung, die ein minimales Training ihrer Bediener erforderte.

Nigel Smith, Project Manager von KingslandWines: „Um die Produktionsliniengeschwindigkeiten und die Gesamtleistungen sicher zu stellen, benötigen wir Drucker, die bei Ausfällen zwischen den Fertigungslinien leicht umgesetzt und erforderlichenfalls durch eigenes Personal gewartet werden können. Produktionslinienstopps wegen eines Etikettenrollenaustauschs sollen auf ein Mindestmaß reduziert werden.“

Eine ganze Reihe von Versuchen bestätigte, dass nur zwei Anbieter die Anforderungen von Kingsland hinsichtlich Geschwindigkeit und Budget erfüllen konnten. Die Serie 2200 von Markem-Imaje bot darüber hinaus die gewünschte Zuverlässigkeit, Flexibilität und Kompatibilität.

Die bestehenden Applikatoren vorgedruckter Etiketten wurden durch acht Etikettiersysteme der Serie 2200 ersetzt. Sie sind mit einem Wipe-Applikator ausgerüstet. Der robuste Druckkopf der Serie 2200 muss weniger häufig ausgetauscht werden und trägt dadurch zur Kostenreduktion bei. Aufgrund der modularen Bauweise des Systems können auch Wartungsarbeiten schnell und mit minimaler Unterbrechung der Produktion ausgeführt werden. „Mit der 560 Meter langen Etiketten- und Farbbandrolle konnten wir unsere Produktionsstopps aufgrund von Etikettenrollenwechsel um 25 Prozent reduzieren. An unserer schnellsten Produktionslinie sind zwei Systeme im Einsatz. Dies ermöglicht uns einen automatischen Wechsel, macht Bedienereingriffe überflüssig und erhöht die Produktlinieneffizienz“, so Smith.

Die Drucker sind flexibel auf allen Fertigungslinien von Kingsland einsetzbar. Jedes der acht Systeme ist in das unternehmensinterne Computersystem eingebunden. Mit der CoLOS Enterprise Software von Markem-Imaje lassen sich Etikettendaten erstellen, sicher speichern und bei Bedarf abrufen.

 

 

Fotos: Pete Hill - www.petehillphotography.co.uk

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Kommentar

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