Für eine lange und stabile Partnerschaft

Veröffentlicht am: 18.03.2014

Lagereinrichtungen regelmäßig zu inspizieren, ist Pflicht. Die Bito-Lagertechnik stellt deshalb ein Team aus erfahrenen Mitarbeitern, die die Anwender auch nach der Installation und Inbetriebnahme ihrer Regaltechnik intensiv betreuen. Die Bito-Spezialisten übernehmen die Inspektion, dokumentieren die Prüfergebnisse und führen auf Wunsch zusätzlich eine Effizienzanalyse der gesamten Lagertechnik durch. Seit Herbst vergangenen Jahres ist Bito im Raum Süddeutschland, Österreich und der Schweiz neu aufgestellt, wovon auch die Kunden vor Ort profitieren.

Die Inspektion von Regalen und Lagereinrichtungen ist sowohl durch die Betriebssicherheitsverordnung als auch die europäische Norm DIN EN 15635 geregelt. Lager gelten als Arbeitsmittel und müssen daher alle zwölf Monate von einer sogenannten befähigten Person kontrolliert werden. Darunter versteht die Berufsgenossenschaft einen Experten entsprechend der technischen Regel für Betriebssicherheit TRBS 1203, der den Ablauf der Kontrollen von Lagereinrichtungen festlegt. „Diese erfolgen bei laufendem Betrieb als Sichtkontrolle“, kennt Elmar Schleicher, Regalinspekteur bei Bito, die Bedingungen. „Und wer da nicht genau weiß, wo und wie er hinschauen muss, kann kaum eine klare Aussage zum aktuellen Stand der Lagereinrichtung abgeben“, wirft sein Kollege Jürgen Bayer ein. Die beiden Mitarbeiter gehören zur Abteilung Aftersales von Bito. Die Lagertechnik-Inspektoren sind verbandsgeprüft und somit qualifiziert, die prüfpflichtigen Regalsysteme wie Fachboden-, Paletten-, Kragarm-, Einfahr-, Durchfahr- und Durchlaufregale sowie Mehrgeschosseinrichtungen auf den Prüfstand zu stellen. „Es handelt sich dabei um Regalsysteme, die mit Flurförderzeugen bedient werden“, erklärt Schleicher. Denn sobald ein Gabelstapler im Einsatz ist, besteht die Gefahr, dass Regale erheblichen Schaden erleiden. Häufig werden Stützen oder Traversen angefahren.
 

Oft ist Aufklärung gefordert

Die verbandsgeprüften Regalinspekteure schauen sich das zu prüfende Regal von vorne bis hinten und von unten nach oben genau an. „Allein durch Sichtkontrolle können wir erkennen, ob ein Regalfach überladen ist, Steher, Traversen oder auch der Anfahrschutz beschädigt sind“, äußert Schleicher. Manchmal greife auch der Regalbetreiber massiv in die Statik der Anlage ein und entferne beispielsweise eine Traverse, um eine Palette besser einlagern zu können. Weil das erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen kann, müssen die Regalinspekteure in diesem Fall Aufklärungsarbeit leisten.

Die Sichtkontrolle allein genügt jedoch nicht. Ist zum Beispiel die Durchbiegung am Regalfach sehr groß, messen die Spezialisten die Verformung. Diese darf nur einen bestimmten Grenzwert aufweisen. „Alles, was wir auf Grund von Normen prüfen, dokumentieren wir und erstellen ein lückenloses Protokoll mit Bildern und Handlungsempfehlungen“, erläutert Bayer. Das Protokoll ist die Grundlage für mögliche Maßnahmen und trägt die Nummer der jeweils vergebenen Inspektionspalette sowie die Kennziffer des beauftragten verbandsgeprüften Regalinspekteurs. Da die Plaketten fortlaufend nummeriert sind und jeder verbandsgeprüfte Regalinspekteur auf seinem Ausweis eine eigene Kennziffer hat, ist das Prüf- und Inspektionssystem komplett rückverfolgbar.
 

Zum Handeln empfohlen 

Stellen die Regalinspekteure Mängel fest, werden diese in drei Gefahrenstufen unterteilt, die in den Farben Grün, Orange und Rot beschrieben werden. Bei Grün ist der Schaden geringfügig. Der Anwender weiß Bescheid, er muss in absehbarer Zeit den Schaden beheben. Bei Orange sollte er innerhalb von vier Wochen reagieren, sonst springt die Gefahrenstufe automatisch auf Rot. „Dann empfehlen wir, das Lager sofort zu sperren“, ist Bayer konsequent. „Vorschreiben können wir es den Betreibern allerdings nicht.“ Führen diese trotz erheblicher Mängel ihr Lager weiter, ohne die Schäden zu beheben, besteht die Gefahr, dass sie ihren Versicherungsschutz verlieren. Denn die Betreiber handeln fahrlässig. Kommt es zu einem Unfall, können sie dafür haftbar gemacht werden.
 

Alles aus einer Hand

Die Mitarbeiter des Bito-Aftersales übernehmen nicht nur die Regalinspektion, sie kümmern sich auch um die Ersatzteilaufnahme mit anschließender Angebotserstellung. Auf Wunsch organisieren die Spezialisten eine notwendige Montage. Der Betreiber hat damit keinen Arbeitsaufwand und nur geringe Reparaturkosten. Bito übernimmt zudem das Terminmanagement für Folgeinspektionen. Diese Zeitersparnis und der reibungslose Ablauf der Inspektionen und Reparaturen werden für den Betreiber immer wichtiger. „Zu unseren weiteren Aufgaben gehören auch Wartungen sowie Erstinbetriebnahmen – beispielsweise an unseren verfahrbaren Regalanlagen vom Typ PROmobile und dem batteriebetriebenen, ferngesteuerten Kanalfahrzeug PROmotion Shuttle“, sagt Bayer. „Bei diesen halbautomatischen Systemen bedeutet ein Fehler in der Regel eine starke Beeinträchtigung im Lager“, weiß Fischer. Deshalb gehen die Regalinspekteure durch regelmäßige Kontrollen der wichtigsten Bauteile vorbeugend vor. „Hierbei testen wir die Funktion, und bei Bedarf justieren wir einzelne Komponenten nach oder tauschen sie aus.“

Um Anwender insbesondere zu PROmobile und PROmotion optimal betreuen zu können, hat Bito eine Hotline eingerichtet. Und falls sich das Problem am Telefon nicht beheben lässt, macht sich ein Bito-Experte sofort auf den Weg, um den Fehler zu lokalisieren und zu beseitigen.

 

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Kommentar

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