Schumacher Packaging nimmt Wellpappe-Werk in Greven in Betrieb

Veröffentlicht am: 30.06.2014

Im neuen Wellpappe-Werk von Schumacher Packaging in Greven hat am 30. Juni der offizielle Betrieb begonnen. Die Schumacher Packaging Unternehmensgruppe errichtete ihr neues Werk auf einem 110.000 Quadratmeter großen Gelände. Bereits in der ersten Ausbaustufe, die jetzt nach kaum einem Jahr fertiggestellt ist, investierte der mittelständische Verpackungsspezialist 45 Millionen Euro.

 
Das neue Werk verfügt derzeit auf einer Fabrikfläche von 30.000 Quadratmeter über eine Wellpappenanlage und sechs Verarbeitungsmaschinen. Zudem steht ein Hochregallager mit einer Kapazität von 15.000 Europaletten bereit. Die 2,50 Meter breite Wellpappenanlage der Firma BHS ist mit zwei einseitigen Maschinen zur Produktion ein- und zweiwelliger Wellpappe ausgestattet und kann inklusive der F-Welle sämtliche gängigen Wellenarten herstellen. Für die Weiterverarbeitung hat Schumacher Packaging in einen Mehrfarben-Inliner der Firma Bobst investiert, der Bogen bis 2,80 Meter Breite verarbeitet. Ergänzt wird er durch einen Zwei-Farben-Inliner mit 2,40 Meter Arbeitsbreite. Eine Sechs-Farben-Flexodruckmaschine, zwei Flachbettstanzen, alle ebenfalls von Bobst, sowie zwei Faltklebemaschinen runden den hochmodernen Maschinenpark in Greven ab. Damit findet an dem Standort der gesamte Fertigungsprozess unter einem Dach statt: von der Herstellung der Wellpappe über die Produktion der Verpackung bis zu hochwertigen Veredelungsmöglichkeiten.
Die Nachfrage nach Wellpappe-Verpackungen aus Greven liegt bereits über den Erwartungen. „Einige der Maschinen, wie etwa die beiden Inliner, laufen schon jetzt im Zweischichtbetrieb“, berichtet Björn Schumacher, Mitglied der Geschäftsführung. „In zwei bis drei Jahren hoffen wir, die Vollauslastung dieses ersten Bauabschnitts zu erreichen und dreischichtig fahren zu können“, sagt der Geschäftsführer. „Langfristig wollen wir den Standort Greven noch stärker ausbauen, mit einer Werksfläche von bis zu 100.000 Quadratmetern und rund 500 Beschäftigten. Darum haben wir uns im AirportPark FMO bereits eine Option auf angrenzende 35.000 Quadratmeter Bauland gesichert.“
 
« voriger   |   nächster » « zurück

Kommentar

Unbequeme Convenience

Immer einfacher,

immer bequemer: der Convenience-Trend macht vor dem Obstregal nicht Halt. Geschälte und wieder verpackte Bananen sind ein bekanntes Worst-Case Beispiel.

Die neue Multi-Frucht-Box von San Lucar kommt zwar ohne das Schälen und Wiederverpacken aus, ist ansonsten aber auch nicht überzeugender.