Klingele Papierwerke plant Ausbau des Logistikzentrums

Veröffentlicht am: 27.02.2018

Die Klingele Gruppe plant an seinem Standort Werne den Ausbau seines Logistikzentrums. Nach Genehmigung des Bauantrages kann der Bau in Kürze beginnen. Die Einweihung ist für Ende 2018 geplant. Das neue Lager umfasst eine Fläche von über 15.000 Quadratmeter. Zusammen mit den bereits bestehenden Lagerflächen bietet das Logistikzentrum künftig Platz für zirka 20.000 Paletten. Es entstehen zudem fünf neue Arbeitsplätze.
Die dynamische Geschäftsentwicklung bei Klingele sowie die hohen Anforderungen der Kunden im Hinblick auf eine schnelle und fehlerfreie Belieferung hatten Investitionen in erweiterte Logistik-Kapazitäten mit modernsten Standards erforderlich gemacht. Das bisherige Lager mit rund 13.000 Quadratmeter war dafür nicht mehr ausreichend und wird künftig teilweise als Produktionsfläche genutzt. Klingele wird die Erweiterung des Logistikzentrums an seinem Tag der offenen Tür am 23. Juni 2018 Anwohnern und Interessenten ausführlich vorstellen. Anlass für die Veranstaltung ist das 50-jährige Jubiläum des Klingele Werks in Werne.
Das neue Fertigwarenlager wird mit der RFID-Technologie ausgestattet sein: Diese ermöglicht eine stellplatzgenaue Lagerverwaltung, bietet in Verbindung mit einer Lagerverwaltungssoftware eine hohe Bestandssicherheit und reduziert die Fehleranfälligkeit in der internen Logistik auf fast Null. Der Vorteil: Die Waren im Lager sind schnell auffindbar, fehlerhafte Verladungen werden vermieden und eine Beladung der LKWs ist in weniger als 30 Minuten möglich. So kann der Hersteller von Wellpappenrohpapieren und Verpackungen aus Wellpappe seine Kunden viel schneller beliefern und seinen Warenumschlag im Lager deutlich erhöhen. Das gleiche Logistikkonzept hat Klingele bereits an seinem Standort Delmenhorst erfolgreich umgesetzt.
Die bisher bestehenden Außenlager im Kreis Unna sollen daraufhin aufgelöst und die Logistik an einem Standort gebündelt werden. Die Außenlager wurden bislang gebraucht, um dem steigenden Auftragsvolumen und den hohen Anforderungen der Kunden an Artikelvielfalt, Termintreue und eine immer schnellere Warenbereitstellung gerecht zu werden. Diese Form der Logistik war jedoch recht kosten- und prozessintensiv; die Konzentration an einem Standort entlastet Budget und Handlingsaufwand bei Klingele daher beträchtlich. Aber auch für die Anwohner ergeben sich spürbare Verbesserungen: Da der regelmäßige LKW-Shuttleverkehr zwischen Außenlagern und Klingele Werk nun entfällt, werden Lärmbelästigung und Kohlenstoffdioxid-Ausstoß deutlich reduziert.

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Kommentar

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Dass die Verpackung weit besser ist als ihr Ruf, ist branchenintern kein Geheimnis. Doch auch bei den Verbrauchern setzt langsam ein Umdenken ein. Ihre Eigenschaften als Frischebewahrer werden durchaus geschätzt. Zeitgleich ist die Nachfrage nach umweltbewussten Alternativen hoch. Gefragt sind jetzt nicht weniger, sondern klügere Verpackungen.