Prozesse automatisieren und Papier einsparen

Veröffentlicht am: 26.07.2019

Auf Einladung der Prüfungs- und Beratungsorganisation EY nehmen GS1 Austria und deren Tochter EDITEL Austria gemeinsam mit namhaften Logistikern wie etwa DB Schenker, LKW Walter sowie der Bundesvereinigung Logistik Österreich (BVL) und der Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien) an der „Blockchain Initiative Logistik“ teil.

 
   Mag. Gerd Marlovits, Geschäftsführer EDITEL Austria GmbH. © EDITEL Austria/Nadja Nemetz Mag. Gregor Herzog, MBA, Geschäftsführer GS1 Austria GmbH. © GS1 Austria/Petra Spiola

Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, ein gemeinschaftliches Pilotprojekt zu implementieren, das der Überprüfung des Nutzens von Blockchain-Technologien für Transport und Logistik dient. Dieser erste „Use Case“ wurde bereits festgelegt und widmet sich der „Digitalisierung von Frachtdokumenten“. Dabei geht es darum, dass Frachtdokumente meist papierbasiert sind und deren Handhabung und Übergabe daher oft unkontrolliert passiert. Die Teilnehmer der Initiative verfolgen und analysieren in laufenden Workshops den Lösungsansatz, einige Frachtdokumente mittels Blockchain zu digitalisieren. Damit sollen die Verfügbarkeit, der Zugriff und die Weiterverarbeitung der Dokumente zu jedem Zeitpunkt und für alle Teilnehmer am Prozess gewährleistet werden. Die Branchenlösung soll jährlich rund 75 Millionen Prozesse bei österreichischen Logistikern automatisieren und zwölf Millionen Blätter Papier einsparen.
„Auch, wenn Blockchain bestehende EDI-Prozesse vorerst nicht ersetzen wird, bietet sich für uns als EDI-Provider hier eine gute Möglichkeit, wichtige Einblicke und Synergien zu gewinnen. Diese möchten wir auch in unsere künftigen Lösungen einfließen lassen“, so Mag. Gerd Marlovits, Geschäftsführer der EDITEL Austria GmbH. Auch GS1 Austria Geschäftsführer Mag. Gregor Herzog ist überzeugt, „dass diese Technologie zur Speicherung von Daten auch disruptives Potenzial für Logistik und Supply Chain Management hat. Die damit einhergehenden Entwicklungen sind daher äußerst relevant für GS1 Austria als Datendrehscheibe und wir freuen uns, dazu einen Beitrag leisten zu dürfen.“

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