EyeVision inspiziert Kronkorken

Veröffentlicht am: 24.06.2016

In der Getränkeherstellung kann die EyeVision Software nicht nur den Füllstand, Flaschen ohne Verschluss oder das korrekte Etikett erkennen. Sie liefert auch die Möglichkeit mit einer 3D Inspektion zu kontrollieren, ob die Verschlusskappe richtig sitzt.

Die Software unterstützt diverse 3D Sensoren wie z.B. EyeScan AT 3D und besitzt Befehle zur Auswertung der Punktewolke und auch der Graubilder. Der Sensor verfügt über eine Profilauflösung mit bis zu 4.096 Punkte/Profil (4k Ultra-HD), über integrierte 3D-Auswertealgorithmen mit bis zu 25 Hz und ein robustes Schutzgehäuse mit IP67 und M12-Steckverbinder. Bei einem Anwendungsfall einer Getränkefirma ging es darum Glasflaschen mit Metallverschlüssen, die keine messbare Verschlusswölbung haben wie z.B. Bierflaschen mit Kronkorken, zu kontrollieren. Um sicherzustellen, dass jede Flasche mit einem Kronkorken verschlossen ist, prüft der EyeScan AT 3D ob der Kronkorken richtig sitzt oder gar komplett fehlt. Sollte also die Kappe schief sitzen oder nicht anwesend sein, wird der gesamte Getränkekasten ausgeschleust und die fehlerhafte Flasche ausgetauscht.
Der EyeScan AT 3D ist ein Lasertriangulationssensor. Dies bedeutet, dass ein Laserstrahl die Oberfläche abtastet und die seitlich zur Laserlinie angebrachte Kamera ein Höhenprofil aufnimmt. Er schaut von oben auf die Gebinde. An definierten Positionen im Kamerabild wird der Abstand vom Kronkorken zu Sensor ausgewertet. Zudem erkennt der Sensor, wenn Flaschen im Kasten fehlen. Auch Fehler am Getränkekasten können mit dem 3D Sensor erkannt werden. Er erfasst minimale Höhenunterschiede. Sollten sich z.B. Scherben zwischen Kastenboden und Flasche befinden, steht die Flasche etwas höher als die restlichen Flaschen im Kasten.
« voriger   |   nächster » « zurück

Kommentar

Grillsaison aus einem anderen Blickwinkel

Liebhaber von Weber & Co samt gegrillten fleischlichen Ergebnissen werden die folgenden Zeilen wohl stirnrunzelnd betrachten, und dennoch sollen sie zum Nachdenken anregen. Denn im Fachblatt Science wurden kürzlich die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die teilweise Bekanntes bestätigt, aber auch zu neuen, teils überraschenden Erkenntnissen kommt.