Drei Firmen, eine automatisierte Versandlinie

Veröffentlicht am: 23.01.2020

Auf der Logistics & Distribution vom 12. bis 13. Februar in Dortmund zeigen die Kooperationspartner Bluhm Systeme GmbH, Janner Waagen GmbH und Ximaj Digital Engineering GmbH eine automatisierte Versandlinie – von der Versandkontrolle bis zur Etikettierung.

Automatisierung ist ein wichtiger Schritt für Unternehmen im Allgemeinen und Online-Shops im Speziellen, die möglichst wenig Zeit für routinemäßige, sich immer wiederholende Aufgaben verschwenden wollen. In der Logistik – von der Konfektionierung über die Adressierung bis hin zur Sendungsverfolgung – muss alles reibungslos funktionieren, damit die Ware sicher beim richtigen Empfänger ankommt und bei Bedarf zurückverfolgt werden kann. Für die Versandoptimierung ist eine gut lesbare Kennzeichnung das A und O. Das bedeutet häufig mehr als „nur“ Adressetiketten drucken und auf Pakete aufkleben. Einer Branchenstudie der Unternehmensberatung McKinsey & Company zufolge steigt das Paketvolumen in Deutschland bis 2025 um das Doppelte an. Jährlich sind es sieben bis zehn Prozent. Der Marktanteil bezüglich Instant-Delivery sowie Same-Day-Delivery wächst jedes Jahr um 40 Prozent. Bei dieser rasanten Entwicklung wird man den Kundenanforderungen mit veralteten Methoden, wie dem manuellen Aufbringen von Etiketten, Wiegen und Kontrollieren nicht mehr gerecht. Früher oder später kommt der Zeitpunkt, an dem man der Automatisierung seiner Versandlinie nicht entgehen kann.
Um Versandhändlern den Einstieg in die Automatisierung ihrer Versandlinie zu erleichtern, haben sich Janner Waagen GmbH, Ximaj Digital Engineering GmbH und Bluhm Systeme GmbH zusammengeschlossen, um eine fertige Basislösung für Wiegen, Messen, Kennzeichnen und Steuern zu entwickeln. Die aus der Kooperation entstandene Komplettlösung für kompakte Versandlinien – LogiExert – besteht aus einer Kontrollwaage von Janner Waagen, einem Etikettierer aus dem Hause Bluhm Systeme und dem dazu passenden System von Ximaj Digital Engineering. Mit diesem Plug-and-Run System können Logistikaufgaben schnell und günstig zentral und von modernen und multimedialen Komponenten aus vollständig administriert werden. Die Industrial IoT-Lösung eignet sich sowohl für bereits bestehende, sowie für Neuanlagen. Über Standard-Schnittstellen werden bestehende und/oder neue Logistikkomponenten und -Systeme integriert, organisiert, gesteuert und verwaltet. Handelsware und Fördertechnik lassen sich ebenso leicht einbinden. Auch die Kommissionierung sowie Plausibilitäts-Checks für Fracht und Frachtführer können vom System unterstützt werden. Durch Features wie Report und Analysen, Update- und Backup-Services, Fehlermanagement sowie Systemdiagnosen lässt sich die Linie überwachen und die Produktion optimieren. Es ist flexibel einsetzbar und beliebig erweiterbar. Wächst die Versandlinie, wächst das System mit.
Unmittelbar nach dem Wiegen und dem Ermitteln des Kartonvolumens werden die erfassten Informationen an den Etikettendruckspender geschickt. Er druckt die individuellen Daten auf Etiketten und kennzeichnet den entsprechenden Versandkarton vollautomatisch. Das gesamte LogiExert-System arbeitet auch wahlweise statisch im Start-/Stopp-Betrieb oder dynamisch im Durchlauf-Betrieb. Das heißt, dass die Versandkartons zum Wiegen und Etikettieren angehalten werden können, aber nicht müssen. In der Basisvariante können bis zu 20 Kartons pro Minute mit mittleren bis hohen Bandgeschwindigkeiten etikettiert werden. Auch herkömmliche Kontrollwaagen arbeiten entweder im Durchlauf oder Stopp. Bei LogiExert kann man es sich individuell aussuchen. LogiExert ist ideal für Unternehmen, die individuelle kleine Losgrößen etikettieren müssen. Der eingebaute Etikettendruckspender bedruckt kleine Etiketten in Briefmarkenformat bis hin zu Etiketten im DIN A 6-Format und größer.

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Kommentar

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