Denipro-Lösung für Nestlé-Werk

Veröffentlicht am: 15.12.2016

Die Schweizer Denipro AG rüstet die Milchpulverfertigung im Nestlé-Werk in Biessenhofen, Bayern, mit einem easychain-Förderer aus. Er ergänzt dort eine seit mehreren Monaten laufende deniway-Anlage. Auf seinen Einsatz muss er allerdings noch bis Februar 2017 warten.

Beide Systeme passen in die gestaffelte Erweiterungsstrategie von Nestlé. Als End-of-Line-Lösung ermöglichen sie die optimale Auslastung der Palettierstation in Biessenhofen. Die easychain-Linie wird voraussichtlich Ende Februar 2017 in Betrieb gehen. Mit dem easychain-Förderer lassen sich engere Kurvenradien fahren als mit seinem „größeren Bruder“ deniway. Das macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn das System über einen Wendel Höhendistanzen überwinden muss. Auf der anderen Seite verkraftet das deniway-System größeres und schwereres Fördergut als sein easychain-Pendant (40 vs. 15 Kilogramm).
Das Werk in Biessenhofen, in dem früher vor allem Milchprodukte von „Bärenmarke“ hergestellt wurden, wird seit 2009 großflächig erweitert. Der Hauptteil der Produktion besteht inzwischen aus hypoallergener Säuglingsnahrung (unter anderem „Alete“), Milchpulver sowie Suppen und Soßen. Sobald die Erweiterungen im Werk abgeschlossen sind, wird der jetzt in Weinfelden bestellte easychain deshalb als Juniorpartner der bereits installierten deniway-Strecke fungieren. Über diese läuft ab Februar 2017 die Entsorgung von gleich zwei Milchpulver-Abfülllinien. Die erste ist direkt an den deniway angebunden, bei der zweiten überbrückt der easychain den Weg vom Abfüllort zum deniway-Förderer.

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Kommentar

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