Mayr-Melnhof baut Standort Frohnleiten aus

Veröffentlicht am: 07.12.2020

„Das ist das größte Investment, das die Mayr-Melnhof Gruppe je in Österreich getätigt hat“, beschreibt MM CEO MMag. Peter Oswald das umfassende Erneuerungs- und Ausbauprogramm für das österreichische MM Karton Stammwerk Frohnleiten in den Jahren 2021 bis 2022. Im Zentrum der über 100 Millionen Euro Investition stehen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Kapazitätserweiterungen zur Zukunftssicherung unter Einsatz modernster Technologien. Innovative volldigitalisierte Prozesse sollen die Effizienz in der Altpapieraufbereitung deutlich erhöhen und gleichzeitig den spezifischen Verbrauch von Energie und Wasser senken. Neueste Produktionstechnologien in der Kartonfertigung steigern Produktqualität und Kapazitäten als Voraussetzung für weitere Einsatzmöglichkeiten von Recyclingkarton z.B. auch im Plastikersatz. Hochautomatisierte Logistik wird die Warenbewegung signifikant beschleunigen. „Kreislaufwirtschaft ist ein integraler Bestandteil der Geschäftstätigkeit der MM Gruppe, Technologieführerschaft und Nachhaltigkeit ein wesentlicher Teil unseres langfristigen Erfolgskonzepts. Die historische Großinvestition im Werk Frohnleiten ist ein ‚Triple-Win‘. Sie schafft nicht nur neue Absatzmöglichleiten und eine Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks bei Wasser, Energie und Emissionen, sondern trägt auch maßgeblich zur Absicherung der Arbeits- und Ausbildungsplätze am Standort bei. Umweltfreundliche Verpackungslösungen stehen im Trend – durch die umfangreichen technologischen Neuerungen sichert MM Karton Frohnleiten die nachhaltige Abdeckung des wachsenden Bedarfs mit attraktiver Wertschöpfung für den Standort und die Region“, fasst Oswald zusammen.
Die Covid-19-Investitionsprämie, die sich mit 4,4 Millionen Euro zu Buche schlägt, war Anreiz das für ursprünglich 2021 geplante Projekt vorzuziehen.

Foto: Das österreichische MM Karton Stammwerk Frohnleiten. © Mayr-Melnhof

« voriger   |   nächster » « zurück

Kommentar

Systemrelevanz…

Wie oft haben wir in den letzten Wochen den Begriff der „Systemrelevanz“ gehört. Per Definition bezeichnet man als „Systemrelevanz“ oder „too big to fail“ Institutionen wie Staaten und deren Glieder, auch Banken, Konzerne, Massenmedien und ähnliche Organisationen, die so systemstabilisierend sind, dass ihr Ausfall die herrschende Hegemonie ...