Starlinger unterstützt Universität in Bangladesch

Mitte letzten Jahres suchte die Bangladesh University of Textiles nach einer modernen Rundwebmaschine zum Einsatz im Unterricht ihrer Studenten. Da Starlinger in diesem Bereich bekannt ist, wandte sich die Universität an das österreichische Maschinenbauunternehmen mit der Bitte um ein Angebot über eine 6-Schützen-Rundwebmaschine RX 6.0, die hochwertiges Gewebe aus Polypropylenbändchen herstellt. Das Unternehmen prüfte die Anfrage und entschloss sich, das Anliegen der Universität mit der Teilnahme an der 13. IPF-Kunststoffmesse (International Plastics, Printing & Packaging Industry Fair) in Dhaka, Bangladesch, zu kombinieren. Die bereits gebuchte Standfläche wurde auf etwa 100 Quadratmeter erhöht und eine Rundwebmaschine RX 6.0 dort ausgestellt. Auf der Messe wurde diese Maschine dann am 1. Februar 2018 offiziell an Professor Ing. Mashud Ahmed, Vice-Chancellor der Bangladesh University of Textiles, zur unentgeltlichen Nutzung zu Lehrzwecken übergeben.
Der Markt in Bangladesch ist für Starlinger wegen seines enormen Potenzials von großer Bedeutung, denn das jährliche Wachstum im Bereich gewebter Säcke liegt über dem Weltmarktdurchschnitt. Im ersten Halbjahr 2017 war Bangladesch der drittwichtigste Lieferant der Europäischen Union für flexible Schüttgutbehälter (Big Bags oder FIBCs). Lokale Kunden verwenden Starlinger-Maschinen seit über 20 Jahren für die Herstellung gewebter Kunststoffverpackungen (zum Beispiel gewebte Säcke, Zementsäcke oder FIBCs) sowie für das Recycling von Produktionsabfall. „In Bangladesch werden jedes Jahr mehr als 500 Millionen Säcke von zirka 15 Unternehmen auf unseren Maschinen produziert“, berichtet Arnold Sillipp, Regional Sales Manager bei Starlinger.

« voriger   |   nächster » « zurück

Kommentar

Dem Plastiksackerl geht es an den Kragen

Am 5. Dezember 2018 hat das von der Bundesregierung angekündigte Totalverbot von Plastiksackerln ab 2020 den Ministerrat passiert. „Wir setzen damit einen Meilenstein im Umweltschutz“, so die zuständige Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger.