Saropack wird klimaneutral

Veröffentlicht am: 12.08.2020

Im Rahmen der Sarogreen Strategie wird ab 01. September 2020 der komplette „Corporate Carbon Footprint“ in Klimaschutzprojekten von myclimate kompensiert. Alle Standorte der Saropack Gruppe sollen dadurch klimaneutral werden. Dabei wurden durch myclimate sämtliche CO2-relevanten Aktivitäten und Verbräuche aus den Bereichen Energie, Transport, Geschäftsverkehr, Mitarbeitermobilität, Betriebsmaterialien, Verpflegung und Abfälle der Unternehmensgruppe erfasst und berechnet.

Bereits 2013 hat myclimate für Saropack die CO2-Emissionen für Verpackungsfolien auf Produktebene berechnet. Seither werden die relevanten CO2-Emissionen von spezifischen Folien- und Kundenaufträgen berechnet und auf Kundenwunsch über die gewünschten Klimaschutzprojekte kompensiert, sodass die bezeichneten Produkte als „klimaneutral“ gelten dürfen.
Als fortschrittliches und verantwortungsvolles Unternehmen will Saropack nebst den Produkt- und Servicewerten verstärkt auch Nachhaltigkeitswerte mit Kunden besprechen und dadurch optimale Folienverpackungslösungen in einem nachhaltigen Kontext anbieten. Durch das freiwillige Engagement des Unternehmens sollen auch die Kunden und Partner zu verstärktem Klimaschutz motiviert werden.
Alle Massnahmen sollen in Klimaschutzprojekten der Stiftung myclimate investiert werden, welche höchste Standards (Gold Standard, CDM, Plan Vivo) erfüllen und neben der Reduktion von Treibhausgasen nachweislich lokal und regional einen positiven Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten. Saropack hat sich für folgende drei Klimaschutzprojekte entschieden:
- Klimaschutzbeiträge von Schweizer und österreichischen Kunden fließen in das Hochmoorschutzprojekte in den Alpen, Projekt Nr. 7823.
- Klimaschutzbeiträge von deutschen Kunden fließen in die Renaturierung des Königsmoores in Schleswig- Holstein, Projekt Nr. 7221.
- Andere Klimaschutzbeiträge fließen in den Pool der Gold Standard Projekte von myclimate.
Moore im natürlichen Zustand haben ein riesiges Speicherpotential für CO2. Weltweit speichern Moorböden 30 Prozent des Bodenkohlenstoffs, obwohl sie nur drei Prozent der Fläche bedecken. Einst wurden viele Hochmoore mittels Entwässerungsgräben trockengelegt, um den Boden landwirtschaftlich zu nutzen oder um Torf abzubauen. Obwohl Moore geschützt sind, befinden sich Zweidrittel der Hochmoore in den Alpen nach wie vor in entwässertem Zustand. CO2 gelangt kontinuierlich in die Atmosphäre. Nur eine Wiedervernässung garantiert, dass ein Hochmoor wieder zu einem langfristigen CO2-Speicher wird.

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Kommentar

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