Bosch verbessert Reinstdampferzeuger

Veröffentlicht am: 24.06.2016

Bosch Packaging Technology hat eine neue Generation von Reinstmediensystemen mit verbesserter Leistung und Energieeffizienz entwickelt. Dazu gehören sowohl Reinstdampferzeuger als auch Destillationsanlagen für die Herstellung von sterilem, pyrogenfreiem Reinstdampf beziehungsweise WFI (Wasser für Injektionszwecke).

 
Reinstdampf und WFI gehören zu den Schlüsselkomponenten der pharmazeutischen Produktion. Die neuen Destillationsanalagen werden mit einem Vorwärmer als Standardausstattung ausgeliefert. Ab der zweiten Kolonne kann der Vorwärmer den Reinstdampf aus der vorherigen Kolonne nutzen, um das Speisewasser vorzuwärmen. Für den Reinstdampferzeuger ist ein Vorwärmer optional erhältlich. Dieser wird mit dem Kondensat des Heizdampfs gespeist. Indem der Vorwärmer die gespeicherte Energie nutzt, wird der Heizdampfverbrauch um bis zu 30 Prozent reduziert.
Für die neue Modelllinie wurden der Verdampfer und die Kondensatoren geometrisch optimiert. So hat Bosch beim Verdampfer etwa den Durchmesser sowie die Anzahl und Anordnung der Heizröhren angepasst. Damit erzielen die Anlagen je nach Typ im Vergleich zu den Vorgängermodellen eine bis zu 20 Prozent höhere Leistung. Darüber hinaus konnte Bosch den Wasserverlust, der bei der Entsorgung der im Speisewasser enthaltenen Endotoxine (Abschlämmung) entsteht, von zwischen fünf und acht auf nun maximal vier Prozent verringern.
Im Zuge der Neuentwicklung hat Bosch die Produktreihen gestrafft und in einer lückenlosen Staffelung zusammengestellt. Die Anzahl der Reinstdampferzeuger wurde von elf auf sechs und die der Destillationsanlagen von vierzehn auf zehn verschiedene Baugrößen reduziert. Produktreihe deckt jetzt ein Leistungsspektrum von 100 bis 7.500 Kilogramm pro Stunde ab.
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