Krones legt bei Konzernumsatz zu

Veröffentlicht am: 01.04.2020

Krones hat den Geschäftsbericht 2019 veröffentlicht. Das Wachstumsziel von drei Prozent wurde trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Bedingungen erreicht. Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozent auf 3.958,9 Millionen Euro zu. In der Kunststofftechnik sind die Erlöse insbesondere im ersten Halbjahr 2019 primär aufgrund der öffentlichen Debatte rund um das Thema Plastik gesunken. Dies konnte durch Zuwächse in anderen Bereichen ausgleichen werden.
Der Auftragseingang verbesserte sich 2019 um 3,2 Prozent auf 4.083,5 Millionen Euro. Ende 2019 hatte Krones Aufträge im Wert von 1.385,7 Millionen Euro in den Büchern. Der bereits im Vorjahr hohe Auftragsbestand von 1.261,1 Millionen Euro wurde damit um 9,9 Prozent übertroffen.
Die Ertragskraft von Krones blieb 2019 hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück. Verantwortlich waren hierfür hauptsächlich hohe Personalkosten sowie Aufwendungen für Restrukturierung und Wertminderungen für Portfoliooptimierungen. Darüber hinaus wirkte sich der Produktmix negativ auf die Ertragskraft aus. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) ging im Konzern 2019 im Vergleich zum Vorjahr von 204,3 Millionen Euro auf 41,7 Millionen Euro zurück. Die EBT-Marge verringerte sich von 5,3 Prozent auf 1,1 Prozent. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Krones im vierten Quartal 2019 Rückstellungen und Wertberichtigungen von insgesamt rund 70 Millionen Euro ertragswirksam verbuchte.
Auf die Dividende für das Geschäftsjahr 2019 haben die Aufwendungen für Wertminderungen und Restrukturierung keine Auswirkung. So sollen Aktionäre eine Dividende von 0,75 Euro je Aktie erhalten.

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Kommentar

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