Ball steigert Nachhaltigkeit bei der Getränkedosenproduktion

Veröffentlicht am: 08.07.2013

Ball Packaging Europe konnte in den Jahren 2011 und 2012 erhebliche Fortschritte auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit erreichen. Die Energie- und Ressourceneffizienz der Getränkedosenproduktion konnte beträchtlich gesteigert werden. Seit 2007 gingen in den vier deutschen Werken (Braunschweig, Hermsdorf, Weißenthurm und Haßloch) der Stromverbrauch pro produzierter Einheit um 23 Prozent und der Erdgasverbrauch um 33 Prozent zurück. Ball strebt auch danach den Wasserverbrauch zu verringern. Die Wassereffizienz in Deutschland wurde seit 2007 um 13 Prozent verbessert.

Um die Menge des Metalls in der Getränkedosenproduktion zu verringern und die Dose damit immer leichter zu machen, arbeiten Balls Produktionsstätten und Innovationsteams eng zusammen. 2012 entwickelte man eine 33-cl-Aluminiumdose, deren Dosenkörper fünf Prozent leichter ist als bei herkömmlichen Getränkedosen. Im Werk in Braunschweig wurde zudem ein zusätzliches Produktionsmodul für die 10 Prozent leichteren CDL-Deckel installiert. Je leichter die Getränkedose ist, desto besser ist ihr ökologischer Fußabdruck. Der zweite wesentliche Faktor für die Verbesserung des ökologischen Fußabdruckes ist das Recycling: In Deutschland werden 96 von 100 verkauften Getränkedosen recycelt.

Darüber hinaus arbeitet der Getränkedosenproduzent daran, in den eigenen Arbeitsprozessen Abfall zu reduzieren und einen größeren Anteil des produzierten Abfalls zu recyceln. So wurden 2012 bereits 59 Prozent des generierten Abfalls (exklusive der zu 100 Prozent recycelten Produktionsschrotte) recycelt oder wiederverwertet, 12 Prozent zur Energiegewinnung genutzt und der Rest anderweitig behandelt. Kein Abfall wurde deponiert.

« voriger   |   nächster » « zurück

Kommentar

Dem Plastiksackerl geht es an den Kragen

Am 5. Dezember 2018 hat das von der Bundesregierung angekündigte Totalverbot von Plastiksackerln ab 2020 den Ministerrat passiert. „Wir setzen damit einen Meilenstein im Umweltschutz“, so die zuständige Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger.