Interpack 2014: Bosch präsentiert Tablettenpresse Manesty TPR 500

Veröffentlicht am: 05.05.2014

Zu den technischen Neuerungen der neuen Tablettenpresse Manesty TPR 500 gehören eine Matrizenscheibe, ein Torque-Antrieb, ein Tablettenablauf sowie ein intuitiv bedienbares Human Machine Interface (HMI).

Ausgerüstet mit einem 56 Stationen umfassenden Rotor kann die TPR 500 mehr als 400 000 Tabletten pro Stunde herstellen. Je nach Produkt- und Pulvereigenschaften lässt sich das modulare, zweiflügelige Pulverzuführsystem flexibel um einen dritten Flügel erweitern und ermöglicht so größere Flexibilität. Der neue „True Flow“-Tablettenablauf mit einfach zu reinigenden pneumatischen Weichen sowie einem optimierten Austragwinkel gewährleistet eine reibungslose Tablettenausgabe. Dies sorgt insbesondere bei geprägten und bruchanfälligen Tabletten für deutlich weniger Produktschäden und eine erhöhte Ausbringung.

Der direkt mit dem Wechselrotor verbundene neue Torque-Antrieb von Siemens erreicht selbst bei niedriger Drehzahl pro Minute ein hohes Drehmoment und spart Platz im mechanischen Bereich. Der Motor generiert weniger Hitze und ist frei von Verschleißteilen. Die gute Zugänglichkeit der Maschine vereinfacht sowohl Werkzeugwechsel als auch Reinigung. Der Rotor lässt sich innerhalb von nur zehn Minuten ausbauen, während vollständige Produktwechsel in weniger als einer Stunde durchgeführt werden können.

Dank des hygienischen Designs der Manesty TPR 500 bleibt der mechanische Bereich vollständig von der Produktion getrennt, was Verschmutzungen durch das Produkt in der Mechanikzone verhindert. Moderne, handelsübliche Steuerungen von Beckhoff und ein intuitiv zu bedienendes 21-Zoll-HMI gewährleisten effiziente Abläufe sowie eine einfache Maschineneinrichtung. Durch die vereinfachte Bedienbarkeit der Nutzeroberfläche können Kunden die Zeiten für Bedienerschulungen deutlich senken.

Unter dem Motto „Vom Labor zur Produktion“ stellt Bosch außerdem Höhepunkte aus dem Prozesstechnikportfolio der Produktmarken Hüttlin und Manesty aus. Dazu gehören flexible Lösungen für sämtliche Schritte in der Verarbeitung von Pulvern und Tabletten. Das Laborgerät Solidlab 2 wurde beispielsweise speziell für Forschung und Entwicklung sowie einfaches Scale-Up konzipiert. Das modulare Laborequipment kann bis zu acht Prozesse auf kleinstem Raum fahren: vom Mischen, Trocknen, Granulieren und Coaten von Pulvern, feinen Partikeln und Pellets im Wirbelschicht-Modul bis hin zum Tablettenbeschichten im Coater-Modul. Durch den Einsatz einer gemeinsamen Luftaufbereitungsanlage und Steuerung reduziert das Solidlab 2 sowohl Kosten als auch die benötigte Stellfläche und den Aufwand für Bedienerschulungen.

Neben weiteren Laboranlagen präsentiert das Unternehmen eine Granulierlinie im Produktionsmaßstab mit einem Hüttlin HTG 300 Schnellmischgranulierer und einer Hüttlin HDGC 100 Wirbelschichtanlage.

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Kommentar

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