Konservendose der nächsten Generation von Ardagh und Bonduelle

Veröffentlicht am: 30.04.2013

Nach einer Entwicklungszeit von zehn Jahren haben Ardagh und Bonduelle eine neue Konservendose auf den Markt gebracht, die den Verbraucher stärker anspricht und erhebliche Vorteile für die Umwelt bringt. Diese Produktentwicklung stellt einen bedeutenden Fortschritt bei der DWI-Dosenherstellung und Verfahrenstechnik dar.

 

Mit der Entwicklung einer völlig neuartigen Blechdose für den Produzenten von Gemüsekonserven, Bonduelle, hat die Ardagh Group der DWI-Technologie zur Konservendosenherstellung eine neue Dimension eröffnet. Das Unternehmen konnte erstmalig eine Stickstoffdosiertechnik bei Konservendosen anwenden, die jener ähnelt, die in der Getränkeindustrie eingesetzt wird.

Richtungsweisende Standards wurden auch bei der Gewichtsreduzierung gesetzt, um die Umwelt zu schonen und die Nachhaltigkeit zu fördern. Im Gegensatz zu vielen anderen Materialien ist Metall zu 100 Prozent recycelbar. Metalldosen sind der ideale Behälter, um ein Verderben von Lebensmitteln – ohne Konservierungsstoffe, Kühlen oder Einfrieren – zu verhindern.

Dank neuer Designmerkmale spricht die Dose den Verbraucher nun auch stärker an. Auf die Bördelung der Dose wird künftig verzichtet, um der Verpackung einen edleren ‚Look and Feel‘ zu verleihen. Die neue glatte Oberfläche macht das Anbringen eines hochwertigen Etiketts oder das direkte Bedrucken der Dose möglich.

Ein weiterer Pluspunkt für den Verbraucher ist – wie Konsumentenbefragungen gezeigt haben – der Eindruck von Frische, der beim Öffnen der Dose durch den „Zisch“-Effekt entsteht, wenn das Vakuum abgebaut wird.

 

So viel Gewicht wie der Eiffelturm

Für die neue 400-Gramm-Dose werden 15 Prozent weniger Material als für die derzeit sparsamste Dose benötigt, vor allem dank einer Verringerung der Manteldicke um 43 Prozent. Ardagh schätzt, dass die Materialeinsparung bei der Fertigung von einer Milliarde Dosen nach diesem neuen Entwurf in etwa dem Gewicht des Eiffelturms entspricht.

Die Einführung der gleichmäßigen und kontrollierten Stickstoffdosierung und die Frage, wie man dem stärkeren Innendruck auf Boden und Deckel der Dose Rechnung tragen solle, stellten das Team von Ardagh beim Entwurf ebenfalls vor eine Herausforderung. Diese wurde erfolgreich gemeistert, so dass die neu entworfene und gefertigte Dose jetzt in der Lage ist, einem Druck von bis zu 4,5 bar standzuhalten.

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Kommentar

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