FachPack widmet sich dem Thema Cradle-to-Cradle

Veröffentlicht am: 07.08.2018

xperten warnen, dass im Jahr 2050 mehr Plastik im Meer schwimmen könnte als Fische – im Moment sollen 150 Millionen Tonnen an Plastik in den Weltmeeren treiben. Deutschland als größter Verursacher von Verpackungsmüll in Europa kommt dabei eine besondere Verantwortung zu. Rund 220 Kilogramm Verpackungsmüll wirft jeder Deutsche pro Jahr weg. Auch das chinesische Importverbot für bestimmte Abfälle, das seit Anfang 2018 in Kraft ist, setzt die europäischen Hersteller zusätzlich unter Druck, Verpackungsabfälle zu verringern. Bis zu diesem Zeitpunkt war das Reich der Mitte nicht nur für Deutschland der größte Abnehmer von Kunststoffabfällen – insbesondere aus Gewerbe und Industrie, wie Gewerbefolien, Produktionsabfälle, Hartkunststoffe und Big Bags. Die Rahmenbedingungen ändern sich außerdem durch das neue Verpackungsgesetz, das ab 2019 die bisherige Verpackungsverordnung ablösen wird. Mit dem neuen Gesetz kommen unter anderem höhere Recyclingquoten auf die Hersteller zu. So soll der Anteil an wiederverwendeten Kunststoffverpackungen bis 2022 von heute 36 Prozent auf 63 Prozent angehoben werden. Im Forum TechBox auf der diesjährigen FachPack werden die damit einhergehenden Herausforderungen am 27. September 2018 in einer Vortragsreihe genauer beleuchtet. Es gibt also gewichtige Gründe für die Hersteller, sich auf bessere Recyclingkonzepte einzustellen. Hinzu kommt der schlechte Ruf von Kunststoffverpackungen in der Öffentlichkeit.

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Kommentar

Grillsaison aus einem anderen Blickwinkel

Liebhaber von Weber & Co samt gegrillten fleischlichen Ergebnissen werden die folgenden Zeilen wohl stirnrunzelnd betrachten, und dennoch sollen sie zum Nachdenken anregen. Denn im Fachblatt Science wurden kürzlich die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die teilweise Bekanntes bestätigt, aber auch zu neuen, teils überraschenden Erkenntnissen kommt.