Trinkgläser und Christbaumkugeln stören den Recyclingprozess

Veröffentlicht am: 09.12.2013

Die Qualität des gesammelten Altglases ist von großer Bedeutung, wenn Glasrecycling richtig funktionieren soll. Oft passieren aus Unwissenheit Fehlwürfe, die wertvolles Recyclingmaterial zunichtemachen. Trinkgläser beispielsweise machen ganze Chargen von Altglas, welches ausschließlich aus Verpackungsglas bestehen soll, unbrauchbar.

 

Rund um die Weihnachtsfeiertage steigen die Altglasmengen alljährlich um circa 30 Prozent. „In der Zeit um Weihnachten und Silvester herrscht Hochbetrieb in der Recyclingwelt. Mit zusätzlichen Entleerungsfahrten bewältigen wir mit unseren Sammelpartnern diese besondere Zeit. Durch korrektes Sammeln und Trennen kann die Bevölkerung einen großen Beitrag leisten. Für richtiges Glasrecycling gilt es einige wenige, aber enorm wichtige Grundsätze zu beachten“, so Dr. Harald Hauke, Geschäftsführer der Austria Glas Recycling GmbH.

Nur Glasverpackungen wie Konservengläser, Flaschen, Parfumflakons und Medizinfläschchen dürfen in den Container geworfen werden. Bei der Trennung von Weiß- und Buntglas darf nur völlig klares Glas in den Weißglas-Container, alles andere gehört zum Buntglas. Trinkgläser, Glasschmuck, Christbaumkugeln, Vasen, Spiegel, Glühbirnen oder Fensterscheiben entsorgt man im Restmüll oder Recyclinghof. All diese gläsernen Produkte haben eine andere chemische Zusammensetzung als Verpackungsgläser und stören daher den Recyclingprozess.

« voriger   |   nächster » « zurück

Kommentar

Dem Plastiksackerl geht es an den Kragen

Am 5. Dezember 2018 hat das von der Bundesregierung angekündigte Totalverbot von Plastiksackerln ab 2020 den Ministerrat passiert. „Wir setzen damit einen Meilenstein im Umweltschutz“, so die zuständige Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger.